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Digitalisierung kann Logistik im Krankenhaus deutlich verbessern

Donnerstag, 28. Januar 2021

/santiago silver, stock.adobe.com

Sankt Augustin – Digitale Technologien können Logistikprozesse verschlanken und Prozesse automati­sie­ren. Dadurch könnte Krankenhauspersonal mehr Zeit für die Pflege von Patienten gewinnen. Das be­richten Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT).

Im Rahmen eines Projektes namens „Hospital 4.0 − Schlanke digital-unterstützte Logistikprozesse in Krankenhäusern“ haben sie neue Möglichkeiten für die Krankenhauslogistik erforscht. Im Fokus standen die Logistik der Medizinprodukte, der Verbrauchsmaterialien und der Betten sowie die Umsetzung eines Weiterbildungsprogramms für Klinikpersonal deutschlandweit, um die erarbeiteten Konzepte und Me­thoden zu vermitteln.

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„Der Einsatz etwa von Radio-Frequency Identification (RFID) macht relevante Informationen in Echtzeit verfügbar und ermöglicht die Vernetzung aller am Klinikbetrieb beteiligten Akteure und Ressourcen. So kann erhebliches Potenzial für eine verbesserte Krankenhausversorgung gehoben werden“, erläuterte Henner Gimpel von der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT.

Am Anfang des Projektes stand eine umfassende Prozess- und Potenzialanalyse. Daraus entwickelten die Wissenschaftler eine Vision der Krankenhauslogistik im Jahr 2030 und arbeiteten dies an zwei Referenz­pro­zessen aus − der Lagerlogistik und dem Bettenmanagement. Für diese definierten sie die Prozess­struk­turen, den optimalen Materialfluss und die notwendigen Informationsflüsse.

An dem Projekt haben sich das Universitätsklinikum Augsburg, das Klinikum Bayreuth, die Technische Hochschule Ingolstadt und das auf IT-Lösungen für Krankenhäuser spezialisierte Software-Unternehmen Polavis beteiligt.

Laut den Partnern hat das Projekt gezeigt, dass das Tagesgeschäft bereits durch eine umfassende Trans­parenz der Prozesse erheblich leichter wird. So können die Integration digitaler Technologien und die Qualifikation des Personals die Qualität und Effizienz der Patientenversorgung steigern, die Pflegekräfte substanziell entlasten und die Verschwendung von Fläche, Material und Personalkapazitäten reduzieren. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #88767
fjmvw
am Donnerstag, 28. Januar 2021, 21:03

Es geht um Hilfsprozesse, nicht um die Kernprozesse eines Krankenhauses!

Gut, dass mal einer drüber geschrieben hat.

Digitalisierung optimiert nur Hilfsprozesse, hier am Beispiel der Lagerlogistik vorgestellt. Die Kernprozesse eines Krankenhauses, die Behandlung von Patienten, kann durch Digitalisierung nicht verbessert werden.
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