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Politik

FDP regt alternative Modelle zur Krankenhaus­finanzierung an

Freitag, 29. Januar 2021

/studio v-zwoelf, stock.adobe.com

Berlin – Die FDP-Bundestagsfraktion hat sich dafür ausgesprochen, Krankenhäuser finanziell besser zu fördern. Dazu seien einerseits die Bundesländer gefordert, ihren Investitionsverpflichtungen nachzukom­men. Zugleich soll nach Wunsch der Abgeordneten das Abrechnungssystem über diagnosebezogene Fallpauschalen (DRG) im Krankenhaus entbürokratisiert werden, ohne neue Fehlanreize zu setzen.

Die Coronaviruspandemie habe verdeutlicht, dass ein funktionsfähiges Gesundheitswesen oberste Priori­tät in einer Gesellschaft haben müsse. Sie habe aber auch gezeigt, dass viele Strukturen im Gesundheits­wesen nicht mehr zeitgemäß sind.

Um das deutsche Gesundheitswesen auf die kommenden Jahre vorzubereiten, gelte es „die Mängel in der Finanzierung des Gesundheitssystems bei der Wurzel zu packen und nachhaltig zu verbessern“, heißt es in einem Antrag der Fraktion.

Eine neue Kommission soll deshalb nach Wunsch der Liberalen alternative Modelle zur Krankenhausfi­nan­­zierung untersuchen. Dabei solle insbesondere darauf geachtet werden, dass die Grundversorgung durch stationäre Einrichtungen gestärkt und flächendeckend sichergestellt werden kann.

Die Qualitätsverbes­serung durch Spezialisierung der Krankenhäuser auf bestimmte Eingriffe sowie der Aufbau einer integrierten Gesundheitsversorgung mit fließenden Sektorengrenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung seien bei der Entwicklung neuer Finanzierungsmodelle ebenfalls zu berück­sichtigen, heißt es in dem Antrag. Übergeordnetes Ziel müsse sein, Investitionsstaus abzubauen und die Patientenversorgung zu verbessern. © hil/sb/aerzteblatt.de

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