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Infektionsforschung in Marburg und Gießen wird gefördert

Mittwoch, 3. Februar 2021

/Alexander Raths, stock.adobe.com

Marburg – Die Kommunikation zwischen Bakterien und menschlichen Entzündungszellen steht im Mit­tel­punkte eines neuen Forschungsprojektes in Hessen. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Landes­offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE).

Das Bundesland unterstützt Wissenschaftler der Philipps-Universität Marburg, der Justus-Liebig-Univer­sität Gießen und des Marburger Max-Planck-Instituts für Terrestrische Mikrobiologie dazu für vier Jahre mit insgesamt rund 4,8 Millionen Euro.

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„Die Erforschung bakterieller Kommunikationswege und ihrer Bedeutung für das Infektionsgeschehen ist eines der großen Themen unserer Zeit“, sagte Michael Bölker, Vizepräsident für Forschung und Interna­tionales an der Philipps-Universität Marburg.

Denn offenbar würden die Entstehung und der Verlauf von Infektionskrankheiten, aber auch der Schutz davor, viel stärker als bisher angenommen von den Inter­aktionen der Bakterien untereinander und mit dem Menschen beeinflusst.

„Infektionskrankheiten gehören zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Durch die LOEWE-Förderung können wir als interdisziplinäres Team den Austausch zwischen Bakterien und Immunzellen erforschen und daraus neue Therapieansätze entwickeln“, sagte der Sprecher des neuen LOEWE-Schwerpunkts, Bernd Schmeck von der Philipps-Universität Marburg.

Wissenschaftler aus der klinischen Infektiologie und der Infektionsbiologie, der grundlagenorientierten Mikrobiologie und der Bioinformatik wollen im Rahmen des Vorhabens in elf Teilprojekten den Aus­tausch von Signalen an den Grenzflächen klinisch wichtiger Bakterien und menschlicher Entzündungs­zellen untersuchen, zum Beispiel zwischen Monozyten und gramnegativen Enterobacteriaceae. © hil/aerzteblatt.de

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