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Hunderttausende Briten warten länger als ein Jahr auf eine Operation

Mittwoch, 3. Februar 2021

/Chinnapong, stock.adobe.com

London – Wegen der Coronapandemie müssen Hunderttausende Briten bereits länger als ein Jahr auf Operationen warten. Ihre Anzahl sei seit Beginn der Pandemie von gut 1.600 auf aktuell 192.000 Patien­ten gestiegen, hieß es einem BBC-Bericht zufolge vom Verband NHS Providers, der die Interessen der Beschäf­tigten des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS und anderen medizinischen Diensten vertritt.

In britischen Krankenhäusern werden derzeit mehr als 34.000 Patienten mit COVID-19 behandelt, mehr als 3.800 von ihnen werden künstlich beatmet. Zwar nimmt die Zahl der Neueinweisungen langsam ab, doch der Druck auf den Intensivstationen bleibt dem Gesundheitsdienst zufolge weiterhin extrem hoch.

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Man arbeite so hart wie möglich daran, den Rückstau abzuarbeiten, erklärte NHS Providers – allerdings seien vielen Beschäftigten angesichts der hohen Belastung gefährdet, an Burnout zu erkranken.

In einer Umfrage gaben etliche Beschäftigte in medizinischen Berufen vergangenen Monat an, sich trau­matisiert von den Erfahrungen in der Pandemie zu fühlen. Fast die Hälfte berichtete von ernsthaften Angstzuständen, Depressionen, posttraumatischem Stress oder problematischem Alkoholkonsum. © dpa/aerzteblatt.de

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