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Bundeswehr will Soldaten elektronische Patientenakte zur Verfügung stellen

Dienstag, 2. Februar 2021

/Rawf8, stockadobecom

Koblenz – Die Bundeswehr beabsichtigt, für ihre Soldaten eine elektronische Patientenakte Bundeswehr (ePABw) zur Verfügung zu stellen. Dem Vorbild der zivilen ePA folgend, soll die ePABw eine von der Ge­matik zugelassene, marktverfügbare elektronische Patientenakte sein, die eine fall- und einrichtungs­übergreifende Dokumentation ermöglicht.

Wie das Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr mitteilte, soll jeder, nach Berufung in das Dienstver­hältnis eines Soldaten beziehungsweise einer Soldatin, die eigene ePA in eine ePABw überführen, wäh­rend der beruflichen Tätigkeit weiterhin mit Daten befüllen und bei Ausscheiden aus dem aktiven Wehr­dienst fortführend nutzen können. Auch bereits aktive Soldaten sollen das Angebot einer ePABw in An­spruch nehmen können.

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Anders als bei der zivilen Version soll die Datenhoheit allerdings beim Dienstherrn liegen und nicht beim Patienten. Auf diese Weise sei es möglich, alle digital erfassten, medizinischen Daten des Patienten zur einrichtungsübergreifenden Kommunikation zur Verfügung zu stellen – so die Bundeswehr.

Zudem soll die Patientenakte der Bundeswehr nur einen temporären Charakter besitzen: In den kom­men­­den Jahren soll eine elektronische Gesundheitsakte der Bundeswehr (eGABw) umgesetzt werden. Darunter ist die beim Truppenarzt sowie weiterer bundeswehreigener Behandlungs- und Begutachtungs­stellen geführte Dokumentation zu verstehen.

Die ePABw mit ihren Funktionalitäten soll dann künftig in die eGABw überführt werden, die einen deut­lich erweiterten Funktionsumfang besitzen wird und langfristig die heutige papiergebundenen Akten ab­lösen soll. In einem ersten Schritt soll nun jedoch zunächst der Realisierungsumfang einer ePABw mit dem Cyber Innovation Hub der Bundeswehr zeitnah erprobt werden. © aha/aerzteblatt.de

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