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Fresenius prognostiziert weitere Belastungen durch die Coronakrise

Dienstag, 2. Februar 2021

/picture alliance, Frank Rumpenhorst

Bad Homburg – Der Medizin- und Krankenhauskonzern Fresenius richtet sich auf ein weiteres von der Coronakrise überschattetes Geschäftsjahr ein. Man gehe davon aus, dass es bei den aktuellen Belastun­gen und Einschränkungen durch die Pandemie erst in der zweiten Jahreshälfte zu Erleichterungen kommen werde, teilte das Dax-Unternehmen gestern mit.

Die Ergebnisentwicklung werde daher voraussichtlich auch im laufenden Jahr stark von COVID-19-Effekten beeinflusst sein. Das Management um Konzernchef Stephan Sturm gab vor der offiziellen Bilanzpressekon­fe­renz Ende Februar eine erste Prognose für 2021 ab.

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Demnach strebt die Gesellschaft währungsbereinigt ein „gesundes Umsatzwachstum“ an. Das auf die Anteilseigner entfallende Konzernergebnis soll vor Sondereinflüssen und einmaligen Aufwendungen im Zusammenhang mit wahrscheinlichen Effizienz- und Kosteneinsparungsprogrammen im Vergleich zum Vorjahr „mindestens in etwa stabil“ bleiben.

Die Aussichten für den Konzern hatten sich zuletzt durch die erhöhte Sterblichkeit von Dialysepatienten mit COVID-19 eingetrübt. Die Dialysetochter FMC prognostiziert daher für 2021 einen Ergebniseinbruch um bis zu 25 Prozent.

Dialyseanbieter FMC richtet sich auf Ergebniseinbruch 2021 ein

Die erhöhte Sterblichkeit von Blutwäschepatienten im Zusammenhang mit COVID-19 dürfte den Dialyse­anbieter Fresenius Medical Care (FMC) im neu angelaufenen Geschäftsjahr belasten. Die Freseni­us-Toch­ter rechnet zwar für 2021 vor Sondereffekten und auf Basis konstanter Wechselkurse mit einem Umsatz­wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Für das auf die Anteilseigner entfallende Konzern­ergebnis prognostiziert FMC aber einen Rückgang um bis zu 25 Prozent.

Bereits im dritten Jahresviertel war bekannt geworden, dass COVID-19-Erkrankungen bei Dialysepatien­ten gehäuft tödlich endeten. Bei FMC waren daher Blutwäschebehandlungen ausgefallen. Nun sprach das Unternehmen von einer „deutlichen Erhöhung der COVID-19-bedingten Patientenübersterblichkeit im November und Dezember 2020“, die sich voraussichtlich im Jahr 2021 fortsetzen werde. Darüber hi­naus gehe FMC davon aus, dass die damit verbundenen Kosten für Sicherheitsmaßnahmen für Patienten und Mitarbeiter hoch bleiben dürften.

An den Mittelfristzielen bis 2025 werde nicht gerüttelt, hieß es weiter. Auch die Ziele für 2020 seien auf Basis vorläufiger Zahlen erreicht worden. Das Konzernergebnis werde knapp über dem oberen Ende der Zielbandbreite herauskommen, wobei im Schlussquartal eine Wertberichtigung von rund 195 Millionen Euro im Lateinamerikasegment angefallen sei. Das Unternehmen hatte Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. © dpa/aerzteblatt.de

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