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Ausland

CDC: Schwarze US-Bürger vergleichsweise seltener geimpft

Dienstag, 2. Februar 2021

/picture alliance, Ted S. Warren

Washington – Eine neue Auswertung von Impfdaten durch die US-Behörden legt eine ungerechte Vertei­lung der Coronavakzine zwischen Schwarzen und Weißen in dem Land nahe. Zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar erhielten in den USA fast 13 Millionen Menschen mindestens eine Impfung, wie die Gesundheitsbe­hörde CDC gestern mitteilte.

Von den rund 6,7 Millionen Menschen, deren Angaben über ethnische Zugehörigkeit vorlagen, bezeich­ne­ten sich nur 5,4 Prozent als Schwarze. 60,4 Prozent bezeichneten sich dagegen als Weiße. Weitere 11,5 Prozent gaben demnach an, lateinamerikanischer oder asiatischer Abstammung zu sein.

Zugleich mahnte die CDC zu Zurückhaltung bei der Bewertung der Studie, denn 14 Prozent der befragten Geimpften bezeichneten ihre Zugehörigkeit als „vielfältig“ oder sahen sich einer anderen Ethnie zugehö­rig.

Deshalb seien weitere Studien nötig, um über Ungerechtigkeiten in der US-Impfkampagne abschließend urteilen zu können, erklärte die CDC. In den Vereinigten Staaten hatte es zuletzt die Sorge gegeben, dass Schwarze in der Impfkampagne benachteiligt würden.

In einigen Regionen stehen die Impfzentren in vor allem von Weißen bewohnten Gegenden. Zudem ver­fügen nicht alle US-Bürger über einen Internetzugang, der für die Vereinbarung eines Impftermins indes nötig ist. Gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit, dass erkrankte Afroamerikaner an COVID-19 sterben, mehr als zwei Mal höher als im Durchschnitt. © afp/aerzteblatt.de

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