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Ausland

England stockt Testkapazitäten Südafrika-Mutante auf

Dienstag, 2. Februar 2021

/peterschreiber.media, stock.adobe.com

London – Die britischen Gesundheitsbehörden haben eine massive Aufstockung der Coronatestkapazitä­ten angekündigt, nachdem in England elf weitere Infektionen mit der zunächst in Südafrika entdeckten Coro­namutante nachgewiesen wurden.

Es sei „unerlässlich, dass wir alles tun, um die Ausbreitung dieser Variante zu stoppen“, erklärte Gesund­heits­minister Mark Hancock gestern. Er rief alle Bewohner der acht betroffenen Regionen auf, sich testen zu lassen – „ob Sie Symptome haben oder nicht“

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Die Regierung verfolge das Auftreten neuer Mutanten in Großbritannien und weltweit weiterhin genau, erklärte Hancock weiter. Zusätzlich zu den bereits „umfassenden“ vorhandenen Teststellen würden in den betroffenen Regionen weitere Kapazitäten bereit gestellt.

Nach Behördenangaben waren vergangene Woche bei Genomsequenzierungen in Laboren elf weitere Ansteckungsfälle mit der zuerst in Südafrika entdeckten Coronamutante festgestellt worden. Ein Zusam­menhang zwischen den Infektionen und kürzlichen Reisen ins Ausland wurde demnach nicht festge­stellt.

Die Behörden befürchten deshalb, dass sich die Variante lokal ausgebreitet haben könnte. Im gesamten Vereinigten Königreich wurde die Mutante seit ihrem ersten Auftreten in Südafrika Ende vergangenen Jahres bereits 105 Mal nachgewiesen.

Die acht Regionen, in denen die Mutante vergangene Woche festgestellt wurde, umfassen Teile Londons, die Region West Midlands sowie Gebiete im Südosten, Osten und Nordwesten von England. Betroffen sind insgesamt 80.000 Einwohner.

Normalerweise können sich in England nur Menschen auf das Coronavirus testen, die krankheitstypische Symptome aufweisen. Diese Regelungen setzten die Behörden nun außer Kraft. Zusätzliche Testmöglich­keiten sollen durch mobile Teststellen und Hausbesuche geschaffen werden.

Die zuerst in Südafrika entdeckte Coronavariante ist ansteckender als die Ursprungsform von SARS-CoV-2. Befürchtet wird zudem eine geringere Wirksamkeit von Coronaimpfstoffen gegen diese Mutante. Nach Unternehmensangaben sollen die Vakzinen von Biontech/Pfizer und Moderna aber auch gegen die neue Variante wirken.

Aus Angst vor einer Ausbreitung der Variante hatte Großbritannien Ende Dezember den Flugverkehr mit Südafrika eingestellt und die Quarantäneregeln für Reisende verschärft. © afp/aerzteblatt.de

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