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Politik

Sachsen-Anhalts Krankenhäuser bekommen mehr Geld

Freitag, 5. Februar 2021

/PhotographyByMK, stock.adobe.com

Magdeburg – Den Krankenhäusern in Sachsen-Anhalt steht in diesem Jahr ein Budget von mehr als 2,3 Milliarden Euro zur Verfügung. Das teilte ein Sprecher des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) in Sachsen-Anhalt gestern mit.

Ohne Psychiatrie- und Pflegebudget liege ein Landesbudget von rund 1,81 Milliarden Euro vor. Darauf hätten sich die Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt und die Verbände der Krankenkassen geeinigt.

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Somit stehen den Krankenhäusern in Sachsen-Anhalt voraussichtlich etwa 36 Millionen Euro mehr als im letzten Jahr für die Behandlung der Patienten zur Verfügung.

Der vereinbarte landesweit geltende Basisfallwert für die Krankenhäuser in Sachsen-Anhalt beträgt 3.738,74 Euro und liegt damit rund 75 Euro über dem von 2020. Er bildet die Grundlage für die Abrech­nung von Krankenhausleistungen über Fallpauschalen.

Er legt so maßgeblich die Höhe der Preise fest, die das Krankenhaus für die medizinische Leistung von den Krankenkassen und privaten Krankenversich­erungs­unternehmen vergütet bekommt und damit auch die Höhe des Finanzvolumens, über das jedes Krankenhaus verfügen kann.

Anhand der erwarteten Fallzahlen können die Krankenkassen ihre Kostenentwicklung abschätzen. In Sachsen-Anhalt werden in 46 Plankrankenhäusern über 600.000 Patienten pro Jahr stationär behandelt. © dpa/aerzteblatt.de

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