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Seltene Krebserkrankungen: Neues Konzept soll bessere Versorgung ermöglichen

Freitag, 5. Februar 2021

/vitanovski, stock.adobe.com

München – Der Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses (G-BA) fördert ein neues Projekt, das die Versorgung von Patienten mit seltenen Krebserkrankungen verbessern soll.

An dem Vorhaben namens „Target“ beteiligen sich unter anderem Ärzte der Ludwigs-Maximilians-Uni­versität München (LMU), die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB), die AOK des Bundeslandes und der Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen (BNHO) in Bayern.

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„Target“ steht für „Transsektorales personalisiertes Versorgungskonzept für Patienten mit seltenen und fortgeschrittenen Krebserkrankungen“. Im Zentrum des vierjährigen Projektes steht der Aufbau eines Netzwerks zwischen dem Comprehencive Cancer Centrum München (CCC MünchenLMU) und den nieder­gelassenen Fachärzten für Hämatologie/Onkologie in Südbayern.

Dieses Netzwerk soll Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen, um die Kommunikation-, Diagnose-, Be­handlung- und Nachsorge zu verbessern. Beispiele dafür sind der Austausch von behandlungsrelevanten Informationen und gemeinsame Tumorboards. Patienten, die an diesem Programm teilnehmen, werden zudem im Shared-Decision-Making geschult und haben Zugriff auf psychoonkologische Unterstützung.

Dies soll zu einer guten Akzeptanz von Therapieplanung und -entscheidungen beitragen. „Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass die Patienten eine bedarfsgerechte, qualitätsorientierte und per­sonali­sierte Versorgung erhalten“, erläutert der Direktor des CCC MünchenLMU, Volker Heinemann, der das Projekt gemeinsam mit Karin Berger-Thürmel und Benedikt Westphalen leitet.

Wissenschaftlich evaluiert wird das Projekt von Wissenschaftlern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. © hil/aerzteblatt.de

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