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Politik

Mattheis: Selbsttests sollten Teil der Teststrategie werden

Freitag, 5. Februar 2021

/picture alliance, APA, picturedesk.com, HERBERT NEUBAUER

Berlin – Mit der neuesten Änderung der Medizinprodukteverordnung von Anfang Februar ist die Heim­an­wendung für zugelas­sene Selbsttests auf SARS-CoV-2 grundsätzlich erlaubt worden. Die Bundes­tags­ab­ge­ordnete Hilde Mattheis (SPD) sprach sich heute dafür aus, dass solche Tests der Bevölkerung flä­chendeckend zur Verfügung stehen sollten, um Testungen auf das Coronavirus auszuweiten.

„Coronaeigentests arbeiten ähnlich zuverlässig wie die bisherigen Antigenschnelltests, die nur unter pro­fessioneller Anwendung nutzbar sind“, erklärte Mattheis. Sie seien deshalb ein ganz wichtiger Baustein in unserer Strategie zur Eindämmung des Virus.

Wenn es gelinge möglichst rasch flächendeckend zunächst kritische Infrastruktur wie Schulen und Kitas mit solchen Tests zu beliefern, damit sich Lehrkräfte, Erzieher und Schüler selbst testen, könne man da­mit die sichere Öffnung der Bildungseinrichtungen garantieren, ohne dass diese Orte zu Corona­hotspots werden.

„Ich erwarte, dass Bundesgesundheitsministerium und Länder daran arbeiten, Verträge mit Herstellern ab­zuschließen, damit Tests nach Zulassung auch zur Verfügung stehen“, sagte Mattheis. Ziel sollte es sein, dass die gesamte Bevölkerung solche Tests kostenfrei in Apotheken beziehen kann.

„Unser Nachbarland Österreich macht das vor. Wenn sich alle Menschen mehrfach pro Woche selbst testen, kann es gelingen, Infektionsketten zu unterbrechen, um damit eine gewisse Öffnung aus dem Lockdown zu erreichen, ohne dass Inzidenzzahlen wieder nach oben schnellen“, so die SPD-Politikerin. © may/EB/aerzteblatt.de

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