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Politik

„Konfrontatives Gespräch“ über umstrittene Impfterminvergabe

Freitag, 5. Februar 2021

/picture alliance, Eibner Pressefoto / Fleig

Hamburg – Im Streit um Unzulänglichkeiten im Terminvergabesystem der Kassenärztlichen Bundesverei­nigung (KBV) haben die betroffenen Bundesländer den Druck erhöht.

Bei einem „durchaus konfrontativ ge­führten Gespräch“ mit KBV-Vertretern und Bundesgesundheits­mi­nister Jens Spahn (CDU) hätten Hamburgs Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) und ihre Res­sortkolle­gen aus vier weiteren Bundesländern heute klargemacht, dass in Aussicht gestellte Verbesse­rungen um­gehend und im Rahmen der bestehenden Verträge zu erfolgen hätten, sagte Leonhards Spre­cher.

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Neben Hamburg nutzen Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg die KBV-Plattform impfterminservice.de. „Senatorin Leonhard erwartet, dass binnen wenigen Tagen das Waren­korbsystem funktioniert.“

Dabei geht es darum, dass ein ausgewählter Termin für einen Interessenten während des Buchungs­vorgangs reserviert wird und nicht noch anderweitig vergeben werden kann. Außerdem müsse es auch unter der KBV-Plattform impfterminservice.de möglich sein, Termine für Erst- und Zweitimpfung „in einem Zug“ abzuwickeln, sagte der Sprecher.

Während die KBV dies als „Sonderwünsche“ verstanden wissen wollte, habe Leonhard darauf bestanden, dass es sich um übliche „Basisfunktionalitäten“ handele, die nun umgehend möglich gemacht werden müssten.

„Alles andere würde dazu führen, dass wir konkret über Alternativen nachdenken müssen“, sagte ihr Spre­cher. In den vergangenen Wochen war es bei der Terminvergabe immer wieder zu Systemüber­lastungen gekommen. Viele Senioren kamen auch telefonisch nicht durch und reagierten verärgert. © dpa/aerzteblatt.de

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