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Medizin

Großteil der Coronatoten „an“ statt „mit“ COVID-19 gestorben

Dienstag, 9. Februar 2021

/picture alliance, AP, Emilio Morenatti

Kiel – Der Großteil der von Kieler Pathologen obduzierten Menschen, die sich vor ihrem Tod mit Corona infiziert hatten, ist tatsächlich an COVID-19 gestorben. „Bei 85 Prozent der Fälle konnten wir wirklich bestätigen, dass sie an COVID-19 verstorben sind“, sagte der Direktor des Instituts für Pathologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Christoph Röcken.

In Kiel wurden bislang mehr als 50 Menschen im Alter von 53 bis über 90 Jahre obduziert, die sich vor ihrem Tod mit SARS-CoV-2 angesteckt hatten. Nur ein kleiner Teil sei mit statt an COVID-19 gestorben, sagte Röcken.

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Röcken und sein Team obduzieren aktuell zusätzlich zu ihren anderen Aufgaben täglich zwei Menschen, die an oder mit COVID-19 gestorben sind. Ihr Ziel: Wissen sammeln über einen Erreger und eine Krank­heit, die derzeit überall auf der Welt wüten.

Die Ergebnisse werden im Rahmen einer bundesweiten Initiative von 34 Unikliniken systematisch zusammengetragen. In einem Obduktionsregister werden die Daten aus ganz Deutschland gesammelt und ausgewertet sowie Gewebeproben von an COVID-19 Verstorbenen aufbewahrt.

Bislang liegen bundesweite Daten aus dem Obduktionsregister noch nicht vor. Aber er höre von anderen Pathologen bundesweit, dass diese zu ähnlichen Ergebnissen kämen, sagte Röcken.

Das Robert-Koch-Institut verzeichnete bislang mehr als 60.000 Coronatodesfälle. In die Statistik gehen dabei sowohl Menschen ein, die unmittelbar an der Erkrankung verstorben sind, also auch solche mit Vorerkrankungen, bei denen sich nicht abschließend nachweisen lässt, was die Todesursache war. © dpa/aerzteblatt.de

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Kommentare

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Avatar #702825
isoelektrisch_1980
am Mittwoch, 10. Februar 2021, 18:31

iatrogen „induziert“???

Sie sollten nur Wörter verwenden, deren Sinn Sie auch verstehen.
Avatar #13
blatt
am Dienstag, 9. Februar 2021, 15:08

Was hat

das mit der Studie zu tun?
Avatar #870799
Stefanos1977
am Dienstag, 9. Februar 2021, 15:04

Oder....

durch nosokomialen Infektionen
https://www.nytimes.com/2021/01/27/health/covid-drug-resistant-infections.html?smid=fb-nytimes&smtyp=cur&fbclid=IwAR2fU6oq5ZSBM-GlkC0xF8053xfgDLY9bgrFJrEogzFoj7fPzuvHv-Vnvtk

zu den nosokomialen Infektionen steht eins fest, die werden sicher unter dem Tisch gekehrt
https://sciencenordic.com/denmark-disease-public-health/25-million-europeans-die-from-hospital-infections-every-year/1438762?fbclid=IwAR1cDHJL1rqlzukc9QpoSAtPR2y1bZcKoiJMA-jPIHaJexVPfHSJZphJNOs
Avatar #870799
Stefanos1977
am Dienstag, 9. Februar 2021, 15:01

Oder....

Iatrogen induziert
https://www.statnews.com/2021/01/15/are-more-people-surviving-covid-19-because-doctors-are-doing-less/?fbclid=IwAR1T9kiXImaTUlDqn3cT1gP2YM5G0wgeWxZIZNj6XHhg7j5rv-cTN2rNFK4
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