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Ausland

Israel und Griechenland planen Reisekorridor für Coronageimpfte

Dienstag, 9. Februar 2021

/picture alliance, Oded Balilty

Jerusalem – Israel und Griechenland wollen in der Coronakrise Tourismus für Geimpfte ermöglichen. Vertreter beider Länder verständigten sich gestern in Jerusalem darauf, geimpften Bürgern Reisen zwi­schen den Staaten ohne Auflagen zu gestatten, sobald die Flugbeschränkungen aufgehoben sind.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte bei einer Pressekonferenz mit seinem griechischen Kollegen Kyriakos Mitsotakis, die Reisen sollten ohne Einschränkungen und Quarantäne möglich sein.

Griechenlands Regierungschef hoffte, israelische Touristen so schnell wie möglich in seinem Land zu begrü­ßen. Basis der Abmachung ist die gegenseitige Anerkennung sogenannter Grüner Impfpässe. In Israel ist der internationale Flughafen Ben Gurion vorerst geschlossen, um das Einschleppen von Coro­navirus­mutanten zu verhindern.

In der EU wird kontrovers über eine mögliche Aufhebung von Reisebeschränkungen für Menschen mit Coronaimpfung diskutiert. Mitsotakis hatte sich für Reisefreiheit von Geimpften eingesetzt.

Absehbar können diese innerhalb der Gemeinschaft jedoch nicht mit Erleichterungen rechnen. Zwar ar­bei­ten die 27 EU-Staaten an einem gemeinsamen Impfpass. Die Debatte über mögliche, damit verbun­dene Vorteile wurde jedoch im Januar vertagt. Ungeklärt ist noch eine mögliche Ansteckungsgefahr von Men­schen, die bereits geimpft sind.

Der Tourismus zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Griechenland. Eine ähnliche Vereinbarung wie mit Israel strebt die Regierung in Athen Kreisen zufolge auch mit Großbritannien an. © dpa/aerzteblatt.de

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