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Ärzteschaft

Arzneimitteltherapie­sicherheit: Neuer Aktionsplan veröffentlicht

Dienstag, 9. Februar 2021

/PhotoSG, stockadobecom

Berlin – Die Strategie für eine Verbesserung der Arznei­mittel­therapie­sicherheit (AMTS) in Deutschland wird fortgeschrieben. Der „Aktionsplan AMTS 2021-2024“ des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), den das Bundeskabinett Anfang Januar dieses Jahres beschlossen hatte, ist nun veröffentlicht.

Bereits 2007 hatte das Ministerium den ersten Aktionsplan AMTS ins Leben gerufen und die Koordinie­rungsgruppe bei der Arznei­mittel­kommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) eingerichtet. Der nun vorliegenden Aktionsplan wurde zum fünften Mal in Folge verlängert. Das unterstreicht aus Sicht der AkdÄ den hohen gesundheitspolitischen Stellenwert der AMTS beim BMG.

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Ein wesentliches Anliegen des Aktionsplans mit den aufgelisteten 42 Maßnahmen ist es, unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW), die auf Medikationsfehlern basieren, zu vermeiden und damit die AMTS zu verbessern.

Darüber hinaus sollen die Gesundheitskompetenz der Patienten sowie die Patientenorientierung im Ge­sundheitswesen gestärkt, die interprofessionelle Zusammenarbeit gefördert und die Möglichkeiten der Digitalisierung genutzt werden.

Thematische Schwerpunkte des Plans sind die Sensibilisierung von Patienten, Ärzten, Apothekern, Pflegenden und anderen Gesundheitsprofessionen für vermeidbare Risiken der Arzneimitteltherapie, die Verbesserung der Informationen über Arzneimittel und die Dokumentation der Arzneimitteltherapie und Messung der AMTS.

Zudem abgebildet sind Strategien zur Verbesserung der Sicherheit des Arzneimitteltherapieprozesses, die Forschung im Bereich der AMTS und die Implementierung der Ergebnisse aus der AMTS-Forschung in die Praxis.

Aus Sicht der AkdÄ hat sich für die Umsetzung und Fortschreibung des Aktionsplans die bei der AkdÄ eingerichtete, interprofessionell zusammengesetzte Koordinierungsgruppe bewährt.

In diesem Gremium tauschen sich auf Bundesebene Vertreter der Ärzte- und Apothekerschaft, der Krankenhäuser, der Angehörigen der Pflegeberufe, der Patientenverbände und Mitarbeiter des BMG kontinuierlich über die Umsetzung und Ergebnisse der Maßnahmen des Aktionsplans aus.

Die Koordinierungsgruppe wird durch das wissenschaftliche Sekretariat bei der AkdÄ unterstützt. © EB/aerzteblatt.de

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