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Südafrika will mit Vakzin von Johnson & Johnson gegen Corona impfen

Mittwoch, 10. Februar 2021

/Confidence, stock.adobe.com

Johannesburg – Nach der Verschiebung seiner Impfkampagne mit dem Coronaimpfstoff von Astrazeneca will Südafrika nun den Impfstoff des US-Unternehmens Johnson & Johnson einsetzen. Phase eins der Impfkampagne werde nun wie geplant umgesetzt, allerdings nicht mit dem Astrazeneca-Präparat, son­dern mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson, sagte heute der südafrikanische Ge­sund­heits­mi­nis­ter Zweli Mkhize.

Dieser habe sich als wirksam gegen die in Südafrika grassierende Coronavariante B.1.351 oder 501Y.V2 erwiesen. Einen Termin für den Beginn der Impfungen nannte der Minister allerdings nicht. Von den neun Millionen Impfdosen von Johnson & Johnson, die Südafrika bislang bestellt hat, soll kommende Woche ein kleiner Teil ankommen. Dieser werde aber wahrscheinlich als Forschungsvorrat verwendet, sagte Mkhize.

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Der südafrikanische Pharmariese Aspen beginnt voraussichtlich kommenden Monat damit, den Corona-Impfstoff für Johnson & Johnson in Lizenz zu produzieren. Die Ampullen wären dann laut Mkhize aber erst im April verfügbar.

Südafrika hatte am vergangenen Sonntag die Verschiebung seiner Coronaimpfkampagne verkündet. Hintergrund ist eine Studie, der zufolge der Impfstoff des britisch-schwedischen Unternehmens Astraze­neca nicht umfassend gegen die zuerst in Südafrika entdeckte Coronamutante wirksam ist.

Südafrika will seine Bestände an Astrazeneca-Ampullen nun an Länder, in denen frühere Varianten des Coronavirus vorherrschend sind, verkaufen und mit ihnen den Astrazeneca-Impfstoff gegen Vakzine anderer Hersteller tauschen.

Die südafrikanische Virusvariante gilt als deutlich ansteckender als frühere Varianten. Bislang wurden in Südafrika insgesamt rund 1,5 Millionen Coronainfektionen nachgewiesen. 46.800 Infizierte starben. © afp/aerzteblatt.de

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