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Ausland

WHO empfiehlt Einsatz von Astraze­neca-Impfstoff

Donnerstag, 11. Februar 2021

/picture alliance, ASSOCIATED PRESS, Alessandra Tarantino

Genf – Trotz Berichten über Schwächen des Coronaimpfstoffs von Astrazeneca empfehlen die Welt­ge­sundheitsorganisation (WHO) und Experten den weiteren Einsatz. Erste Studien aus Südafrika zeigten zwar deutlich weniger Wirksamkeit, um relativ milde Krankheitssymptome zu verhindern, sagte Alejan­dro Cravioto, der Vorsitzende eines Expertenrats, der die WHO berät, gestern in Genf. Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass der Impfstoff gegen schwere Verläufe von COVID-19 nicht schütze.

Selbst dort, wo die Virusvariante vorkomme, gebe es deshalb keinen Grund, den Impfstoff nicht einzu­setzen, sagte Cravioto. Die WHO schloss sich der Empfehlung an. Der Unabhängige Expertenrat zu Im­pfungen (SAGE) besteht aus 26 Wissenschaftlern. Er prüft Studien und Angaben zu allen Impfstoffen und gibt dann eine Empfehlung ab, ob und wie diese eingesetzt werden sollen. Für die Coronaimpfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna gibt es bereits eine Empfehlung.

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Die WHO-Impfspezialistin Kate O'Brien sagte, es sei bei allen Impfstoffen üblich, dass die Wirksamkeit bei relativ milden Krankheitsverläufen weniger deutlich sei als bei schweren Verläufen. „Es ist plausibel zu erwarten, dass dieser Impfstoff gegen schwere Krankheitsverläufe wirksam ist“, sagte sie. Zudem sei die für eine Immunantwort wichtige Reaktion der T-Zellen stark.

O'Brien betonte, dass alle Geimpften – unabhängig davon, welcher Stoff ihnen verabreicht wurde – wei­terhin alle Coronaregeln umsetzen müssten, also auch Abstand halten und Maske tragen. Dies sei wich­tig, weil man nach einer Impfung zwar selbst ein geringeres Risiko schwerer Krankheitsverläufe habe, andere aber wahrscheinlich weiter anstecken könne.

Die WHO hat bislang nur dem Impfstoff von Biontech und Pfizer eine Notfallzulassung erteilt. Das ist Voraussetzung für den Ankauf und Einsatz von Impfstoffen durch UN-Organisationen. Viele Länder, die keine eigenen Kapazitäten zur Beurteilung von Impfstoffen haben, nehmen dies als Grundlage für ihre eigene Entscheidung.

In Europa ist die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) für die Prüfung zuständig. Sie berät die EU-Kommission, die über eine Zulassung entscheidet. Sie hat bislang drei Coronaimpfstoffe genehmigt: die von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Donnerstag, 11. Februar 2021, 19:08

WHO sollte zur Kenntnis nehmen: Impfstoffe...

die 2-mal verabreicht einen Wirkungsgrad weit unter 90-95% haben, keine sterile Immunität bewirken und aktiv und passiv Geimpfte bzw. ihre Umgebung auch vor Mutationen effektiv nicht schützen, können und dürfen von der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) weder unterstützt noch hofiert werden.

Die angeblich unabhängig von Big Pharma, Sponsoren des medizinisch-industriellen Komplexes, philanthropischen Förderern, geopolitischen Einflussnahmen, Lobbyismus und Korruption agierende WHO muss endlich Farbe bekennen und Flagge zeigen: Indem sie untaugliche Impfungen, umstrittene OPs, Therapien und Behandlungsverfahren, fragwürdige Medikationen, falsche Richtungsentscheidungen in Wissenschaft, Forschung, Entwicklung und Anwendung, aber auch unwürdige Genitalmanipulationen bei Kids benennt, anprangert bzw. aus dem Portofolio entfernt.

Der Anti-COVID-19-Impfstoff AZD1222 von AstraZeneca schützt nach Zulassungsstudien nur 59,5% aller im Durchschnitt 40 Jahre alter Geimpfter vor einem symptomatischen Verlauf von SARS-CoV-2-Infektionen:
https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)32661-1/fulltext
Für GB mit weiter hohen Neuinfektionen:
Public Assessment Report | Authorisation for Temporary Supply | COVID-19 Vaccine | AstraZeneca, solution for injection in multidose container | COVID-19 Vaccine (ChAdOx1-S[recombinant]) | Department of Health and Social Care (DHSC) | AstraZeneca AB

Johnson & Johnson Phase-III-Impf-Studie mit 44.000 Probanden erbrachte vier Wochen nach Verabreichung angeblich einen 66-prozentigen Schutz vor moderater bis schwerer COVID-19-Erkrankung. Auch wenn im Gegensatz zu mRNA-Impfstoffen von BioNTech/Pfizer bzw. Moderna mit höheren Wirkungsgraden es sich bei „Ad26.COV2.S“ um einen bei Kühlschranktemperatur transportier- und lagerbaren Vektorimpfstoff handelt, spricht der Hersteller nicht mehr von aktivem/passivem Impfschutz, sondern nur von infektiologischen Surrogatparametern wie sekundärer Morbidität/Mortalität.
Mf+kG, Dr. Sc
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