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Berufe in der Pflege werden beliebter

Montag, 15. Februar 2021

/pikselstock, stock.adobe.com

Berlin – Die Coronapandemie führt offenbar dazu, dass Berufe in der Pflege und im Öffentlichen Dienst insbesondere bei jungen Menschen beliebter werden. Das ist das Ergebnis einer Befragung der König­stei­ner Gruppe, über die die Zeitungen der Funke Mediengruppe hestern berichteten.

Mehr als jeder Fünfte der 18- bis 29-Jährigen gab demnach an, dass das Interesse an einem Arbeitgeber in der Pflege in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen ist, acht Prozent berichten von einem deutli­chen Anstieg. Bei den 30- bis 39-Jährigen seien es 24 Prozent, die sich nun mehr für eine Tätigkeit in der Pflege interessierten.

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Insgesamt 19 Prozent aller befragten Arbeitnehmer würden sich den Angaben zufolge sofort bei einer Pflegeeinrichtung bewerben, wenn sie dort eine passende Stelle sähen. Zugleich bemängelten 58 Pro­zent der Befragten, dass Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser nicht genug auf sich als Arbeitgeber aufmerksam machten. Vor allem die Systemrelevanz (61 Prozent) und die Jobsicherheit (56 Prozent) bewerten die Befragten demnach als wichtige Faktoren.

Auch der Öffentliche Dienst gewinnt der Studie zufolge an Beliebtheit. Fast jeder Dritte (31 Prozent) interessiere sich in dem Sektor nun mehr für einen Job auf diesem Feld. Hoch im Kurs stehen demnach vor allem Tätigkeiten in der Verwaltung (31 Prozent finden dort Arbeitsstellen besonders attraktiv), bei Universitäten und Hochschulen (23 Prozent) sowie der Polizei (17 Prozent).

Wichtigste Gründe für die steigende Attraktivität sind den Angaben zufolge Jobsicherheit (77 Prozent), Sozialleistungen sowie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf (52 Prozent).

Die Königsteiner Gruppe führte die Befragung zusammen mit dem Kölner Marktforschungsinstitut Res­pondi durch. Bundesweit wurden dazu im Dezember 1.036 berufstätige Arbeitnehmer, je zur Hälfte Akademiker und Nichtakademiker, aller Altersstufen befragt. © kna/aerzteblatt.de

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