NewsÄrzteschaftÄrztekammer erinnert an FSME-Impfungen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Ärztekammer erinnert an FSME-Impfungen

Donnerstag, 18. Februar 2021

/Klaus Eppele, stock.adobe.com

Stuttgart – Zu einer Impfung gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) rät die Landesärzte­kammer Baden-Württemberg. „Wer sich in der kalten Jahreszeit gegen FSME immunisieren lässt, sorgt dafür, dass die Impfung schon eine sehr gute Schutzwirkung für Frühling und Sommer aufbauen kann“, sagte der Präsident der Kammer, Wolfgang Miller.

Das FSME-Virus wird bekanntlich durch Zecken übertragen. Viele Erkrankungen verlaufen mild, aller­dings ist das Risiko einer schweren Erkrankung immer gegeben. In der ersten Phase verspüren Betroffe­ne häufig grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Abgeschla­genheit.

Später kann eine Entzündung des Gehirns, der Hirnhäute oder des Rückenmarks folgen. Möglich sind auch Atem­lähmungen, Lähmungen an Armen und Beinen sowie Schluck- und Sprachstörungen.

Für einen kompletten Impfschutz sind insgesamt drei Impfungen nötig – in der Regel im Abstand meh­rerer Monate. Ein guter Schutz für die laufende Saison besteht normalerweise bereits nach zwei Impfun­gen, die dritte Impfung sorgt für länger anhaltende Schutzwirkung. Aufgefrischt werden sollte die Im­munisierung nach ärztlicher Rücksprache alle drei bis fünf Jahre.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist nahezu alle Gebiete in Baden-Württemberg als FSME-Risikogebiete aus. Im vergangenen Jahr wurden in dem Bundesland 351 FSME-Fälle registriert.

Die Landesärztekammer rät Eltern dazu, mit ihrem Kinderarzt über eine mögliche Immunisierung von Kindern zu sprechen. „Die FSME-Impfentscheidung bei Kindern sollte stets individuell getroffen werden“, sagte Miller. © hil/aerzteblatt.de

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
LNS
LNS LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER