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AOK und Uni Halle gründen Forschungsverbund Gesundheit

Mittwoch, 17. Februar 2021

/kuprevich, stock.adobe.com

Halle-Wittenberg – Die AOK Sachsen-Anhalt und das Profilzentrum Gesundheitswissenschaften der Me­dizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (UKH) haben einen neuen For­schungsverbund gegründet.

„Gemeinsam greifen wir aktuelle und praxisrelevante Fragen der Gesundheitsversorgung in Sachsen-An­halt auf und entwickeln konkrete Lösungsansätze. So möchten wir unseren Versicherten bei Fragen der Therapie, Diagnostik und Prävention die beste Fürsorge bieten, und zwar auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse“, sagte Stephanie Heinrich, Diplom-Pflege- und Gesundheitswissen­schaftlerin bei der AOK Sachsen-Anhalt, die den Verbund leitet.

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Dafür stellt die AOK den Forschenden neben finanziellen Mitteln für Personal auch anonymisierte Versi­chertendaten zur Verfügung. Der Forschungsverbund ist zunächst auf fünf Jahre angelegt und wird sich zu Beginn den Bereichen „Versorgung von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen“, „Notfallver­sorgung“ und „Behandlung von Patientinnen und Patienten nach evidenzbasierten Leitlinien“ widmen. Ein vierköpfiger Beirat begleitet den Verbund.

„Dank der Erkenntnisse aus den anonymisierten Versichertendaten können wir die Gesundheitsver­sor­gung analysieren und optimieren“, erläuterte der Epidemiologe Rafael Mikolajczyk. „Allein sind sie je­doch oft nicht aussagekräftig genug.

Darum werden uns auch eigene empirische Erhebungen und Synthesen wissenschaftlicher Erkenntnisse helfen, Antworten auf dringende Fragen der Gesundheits­versorgung im Land zu erarbeiten“, ergänzte Gabriele Meyer vom Institut für Gesundheits- und Pflege­wissenschaft. © hil/aerzteblatt.de

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