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Politik

Intensivmedizin: Krankenhäuser sollen Vorrat von Arzneimitteln anlegen

Donnerstag, 18. Februar 2021

/I Viewfinder, stock.adobe.com

Berlin – Die Bundesregierung will die Krankenhausapotheken dazu verpflichten, parenteral anzuwen­den­de Arzneimittel zur intensivmedizinischen Versorgung in einer Menge vorzuhalten, die dem durch­schnittlichen Bedarf der intensivmedizinischen Abteilung für vier Wochen entspricht.

Das geht aus einem Änderungs­antrag zum Gesetz zur Fortgeltung der die epidemische Lage von natio­naler Tragweite betreffenden Regelungen hervor, die dem Deutschen Ärzteblatt vorliegt. Die Anträge befinden sich derzeit allerdings noch in der Ressort­abstimmung.

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In der ITS-Arzneimittelbevorratungsverordnung hatte das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium im vergan­ge­nen Juli bestimmt, dass Krankenhausapotheken bestimmte Arzneimittel für einen Zeitraum von drei Wo­chen bevorraten müssen, die zur Versorgung intensivmedizinischer Patienten gebraucht werden.

Darunter befinden sich zum Beispiel Adrenalin, Midazolam, Morphin und Propofol. Mit den Änderungs­anträgen soll diese Bevor­ratungsfrist verstetigt werden. „Die Verpflichtung zur erhöhten Bevorratung gilt nur für Arzneimittel zur parenteralen Anwendung in der intensivmedizinischen Versorgung“, wird in der Gesetzesbegründung klargestellt.

In den Kranken­häusern sollen laut Antrag unterschiedliche Arzneimittel zum Einsatz kommen. Die Ver­pflichtung zur erhöhten Bevorratung beschränkt sich auf die Arzneimittel, die dem Bedarf des jeweils ver­sorgten Krankenhauses entsprechen, das heißt in dem jeweiligen Krankenhaus in der Intensivmedizin eingesetzt werden.

Mit dieser Regelung soll die Versorgungssicherheit bei Lieferengpässen gestärkt und den Kranken­haus­apotheken und krankenhausversorgenden Apotheken mehr Zeit eingeräumt werden, sich auf erhöhte Bedarfe einzustellen. © fos/aerzteblatt.de

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