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Politik

Bundesregierung setzt Impfstoff­beauftragten ein

Freitag, 19. Februar 2021

/picture alliance, Christian Charisius

Berlin – Die Bundesregierung setzt einen Sonderbeauftragten ein, um einen stärkeren Ausbau der Impf­stoffproduktion in Deutschland zu unterstützen. Diese koordinierende Aufgabe soll der Chef der Bundes­anstalt für Immobilienaufgaben, Christoph Krupp, übernehmen, wie Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) heute in Berlin bestätigte.

Angesiedelt werden solle die „Task Force Impfstoffproduktion“ beim Wirtschaftsministerium. Zuerst be­rich­tete der Spiegel darüber. Demnach soll der neue Beauftragte vor allem Ansprechpartner für Her­stel­ler sein und ihnen dabei helfen, ihre Produktion zu steigern.

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Krupp gilt als Vertrauter von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). Die formelle Übertragung der Auf­gabe ist für die kommende Woche geplant, wie das Bundesfinanz­ministerium auf Anfrage mitteilte.

Die Linke kritisierte die Berufung Krupps. Die Bundesregierung versuche, „ihr Totalversagen zu kaschie­ren“, sagte ihr Gesundheitsexperte Achim Kessler. Die Verlagerung der Verantwortung vom Gesundheits- ins Wirtschaftsministerium werde das Problem nicht lösen. Um die Produktionskapazitäten zu erhöhen, müss­ten Lizenzen und technologisches Know-how freigegeben werden.

Bei den Schnelltests, die ab 1. März kostenlos zur Verfügung stehen sollen, könnte es Spahn zufolge in den ersten Tagen zu lokalen Engpässen kommen. Es werde „auch Schlangen geben“, sagte der Gesund­heits­minister heute.

Die bereits verfügbaren Schnelltests sollen in Apotheken, Impfzentren und Arztpraxen angeboten wer­den. Zudem sollen im März Schnelltests zur Selbstanwendung zugelassen werden. © dpa/aerzteblatt.de

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Robert IV
am Montag, 22. Februar 2021, 09:24

Spahn - Wahrsager?

""bei den Schnelltests, die ab 1. März kostenlos zur Verfügung stehen sollen, könnte es Spahn zufolge in den ersten Tagen zu lokalen Engpässen kommen. Es werde „auch Schlangen geben“, sagte der Gesund­heits­minister heute"" - ist dieser Herr Spahn als Ge­sund­heits­mi­nis­ter nicht überqualifiziert?
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