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Ärzteschaft

Medizinisches Personal erhält Coronaschutzimpfung

Montag, 22. Februar 2021

/picture alliance, POOL Jiji Press

Wiesbaden – Das medizinische Personal in Hessen soll als nächste Gruppe eine Coronaschutzimpfung erhalten. In Absprache mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) und der Lan­des­ärz­te­kam­mer werde Ärzten sowie medizinischem Personal die Möglichkeit gegeben, sich mit dem Impfstoff von Astrazeneca impfen zu lassen, teilten Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) heute in Wiesbaden mit.

Als Termine in den 28 Impfzentren des Landes sind den Angaben zufolge das letzte Februarwochenende (27./28.2.) sowie der 6./7. März vorgesehen. Dabei handele es sich um bis zu 80.000 Menschen, die von diesem Angebot Gebrauch machen könnten. Das sei das medizinische Personal, das ein hohes oder er­höhtes Expositionsrisiko bezüglich des Coronavirus habe, erklärte Beuth.

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Die Terminkoordinierung und -organisation soll ausschließlich durch die Gebietskörperschaften erfolgen. Die Arztpraxen würden von den Impfzentren informiert. Die berechtigten Menschen könnten sich dann direkt in den 28 Impfzentren ihre Schutzimpfung geben lassen, teilten die Minister mit.

Der Präsident der Lan­des­ärz­te­kam­mer, Edgar Pinkowski, begrüßte den Schritt und rief die Ärzte auf, das Angebot ganz aktiv zu nutzen. „Eine hohe Impfbereitschaft bei den medizinischen Berufen ist ein wich­tiges Signal für unser Land.“

Der Vorstandsvorsitzende der KV Hessen, Frank Dastych, erklärte, das Angebot des Landes gebe den Praxen im Land mehr Handlungssicherheit im Umgang mit den Menschen. Die KV teile die Einschätzung von Bund und Ländern, dass es sich bei Astrazeneca um einen hochwirksamen Impfstoff handele. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Dienstag, 23. Februar 2021, 11:52

Phase 1-/2-Erprobungs-Studien "Erfolgsstudien"?

Werden Phase 1- und 2-Erprobungs-Studien zu "Erfolgsstudien" hochstilisiert?
1. ChAdOx1 nCoV-19 (AZD1222) AstraZeneca Vakzine mit schlechter Schutzwirkung von 59,5% in den Zulassungsstudien bei Durchschnittsalter von 40 Jahren. Unter Verum erkrankten 64 von 5.258 Personen, unter Placebo 154 von 5.210 Teilnehmern.
https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)32661-1/fulltext
2. Entgegen den Zulassungsstudien gab es Probanden, die als Erstdosis knapp die halbe Impfstoffmenge bekamen.
3. Impfabstände wurden manipulativ variiert: Längere Intervalle mit mehr oder gleich 12 Wochen (=>12 weeks) bzw. kürzere mit unter 6 Wochen (<6 weeks).
4. Primäres Outcome waren PCR-bestätigte klinisch nachweisbare Fälle von COVID-19 Erkrankungen mehr (?) als 14 Tage nach der 2. Impfung.
5. Sekundäres (?) Outcome waren PCR-bestätigte klinisch nachweisbare Fälle von COVID-19 Erkrankungen mindestens (?) 22 Tage nach der 1. Impfung.
6. Unglaubwürdige Ergebnisse: Bei kurzen Impfabständen <6 Wochen betrug die Impfeffektivität nur 55,1% [those with a short interval (vaccine efficacy 55,1% at <6 weeks)].
7. Bei langen Impfabständen von 12 und mehr Wochen betrug die Impfeffektivität plötzlich 81,3% [longer prime-boost interval (vaccine efficacy 81,3% at =>12 weeks)].
8. Wie Schutz/Risiko bei SARS-CoV-2-Infektionen bzw. COVID-19-Erkrankungen in extrem langen Impfabständen ohne signifikanten Impfschutz verteilt sind? Das Autorenteam schweigt sich aus!

Das sind die Achillesfersen der AstraZeneca-Impfstrategien: „The Lancet“ (2021; online 19. Februar) "Single-dose administration and the influence of the timing of the booster dose on immunogenicity and efficacy of ChAdOx1 nCoV-19 (AZD1222) vaccine: a pooled analysis of four randomised trials" von Merryn Voysey et al.
DOI:https://doi.org/10.1016/S0140-6736(21)00432-3

Mf+kG, Ihr Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund (trotzdem würde ich mich mit AstraZeneca AZD1222 impfen lassen - "in der Not frisst der Teuf
Avatar #839039
FreddyMueller
am Dienstag, 23. Februar 2021, 10:13

Daumen hoch

Ich finde diese Entscheidung gut, da diese Menschen täglich für Patenten sorgen, wären diese nicht, würde einiges anders laufen.
Vor allem wie @blatt bereits anspricht, scheint dieser Impfstoff zu helfen
Avatar #13
blatt
am Montag, 22. Februar 2021, 17:21

Schlecht?

Derzeit können sich 18- bis 64-Jährige der Gruppe 1 („mit höchster Priorität“) mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen lassen – einem hochwirksamen und sicheren Impfstoff und einem von drei Präparaten, die derzeit in der Europäischen Union zugelassen sind.

Das Wichtigste: Der Impfstoff verhindert in der Mehrzahl der Fälle eine COVID-19-Erkrankung. Und vor allem: Sollte ein Geimpfter doch erkranken, verhindert er schwere Verläufe. Kein Teilnehmer der Zulassungsstudien musste stationär behandelt werden. Dies geht aus einer aktuellen Zusammenstellung zur Si­cher­heit und Wirk­sam­keit des Impf­stoffs von Astra­Zene­ca hervor, die das Paul-Ehrlich-Instituit (PEI) veröffentlicht hat.
Avatar #756862
le Docteur
am Montag, 22. Februar 2021, 17:13

Mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen?

"Werde Ärzten sowie medizinischem Personal die Möglichkeit gegeben, sich mit dem Impfstoff von Astrazeneca impfen zu lassen" - Warum nicht mit den Guten Impfstoffen? Hat man die uns alle weg gekauft?
LNS
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