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Politik

8.007 Neuinfektionen und 422 neue Todesfälle registriert

Mittwoch, 24. Februar 2021

/totojang1977, stock.adobe.com

Berlin – Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 8.007 Coronaneuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 422 weitere Todesfälle verzeichnet.

Das geht aus Zahlen des RKI von heute hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 7.556 Neuinfektionen und 560 neue Todesfälle verzeichnet. Die Daten geben den Stand des RKI-Dash­boards von 3.10 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

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Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI heute Morgen bundesweit bei 59,3 – und damit niedriger als am Vortag (60,5). Vor vier Wochen, am 27. Januar, hatte die Inzidenz noch bei 101,0 gelegen. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Der Höchststand von 1.244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden – er enthielt jedoch 3.500 Nachmeldungen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.402.818 nachgewiesene Infektionen mit SARS-CoV-2 in Deutschland (Stand: 24.2., 3.10 Uhr). Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.217.700 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 68.740.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von gestern Abend bei 0,98 (Vortag 1,05). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 98 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektions­geschehen ab. © dpa/aerzteblatt.de

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Mabued
am Donnerstag, 25. Februar 2021, 07:46

mein-wille

Zum Glück kann ich als Notarzt seit der Pandemie immer häufiger nach Rücksprache mit Bevollmächtigten - sterbende, sehr alte Pflegeheimbewohner bei Bewusstlosigkeit, extremer Trinkschwäche, Exsikkose, SARS-CoV-pos. getestet … - nach der 3. Klinikbehandlungen im Heim zum Sterben belassen. Diese Menschen haben tags zuvor keine COVID-Symptome gehabt. Sind nicht an COVID gestorben – fließen aber in diese „Sterbezahl“ ein.
Als ich letztens 3 Leichenschauscheine in einem Pflegeheim bei 90-jährigen CoV-positiv getesteten Patientinnen ausgestellt habe und 2h im Heim verweilen musste, habe ich eine Schwester beobachtet, die sehr viele Patienten- und Versorgungszimmer betreten, in dieser Zeit aber den Schutzkittel nicht gewechselt hat. Wie schon zu Beginn der Pandemie, liegt in der Überlastung und mangelnden Hygienekompetenz der Pflegekräfte und noch immer fehlender Schutzausrüstung die Ursache der massiven Verbreitung der gefährlichen Virusinfektion unter Pflegeheimbewohnern – aber auch in der ambulanten Versorgung.
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