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Angespannte Coronalage in Frankreich: Wohl neuer lokaler Lockdown

Donnerstag, 25. Februar 2021

/picture alliance, ASSOCIATED PRESS, Michel Euler

Paris – Angesichts eines Aufflammens von Coronafällen in Teilen Frankreichs stehen weitere Einschrän­kungen in dem Land im Raum. Regierungssprecher Gabriel Attal sagte gestern, die Lage verschlechtere sich und sei in etwa zehn Départements sogar sehr besorgniserregend.

In einigen Gebieten drängten sich schnelle und kräftige Maßnahmen auf. Attal verwies etwa auf den Teillockdown, der für die Küstenregion des südlichen Départements Alpes-Maritimes beschlossen wor­den war.

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Um einen solchen Lockdown für das Wochenende bat Ge­sund­heits­mi­nis­ter Olivier Véran gestern Abend im stark betroffenen nordfranzösischen Dunkerque (Dünkirchen) den zuständigen Präfekten auch für die Küstenstadt und Umgebung.

Die regionale Gesundheitsbehörde hatte in der Stadt zuletzt mehr als 900 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet. Zusätzliche Impfdosen und eine Verschärfung der Maskenpflicht sowie ein Alko­hol­verbot sollen ebenfalls helfen, die Ausbreitung des Virus in dem Gebiet einzudämmen.

Attal betonte erneut, man wolle einen landesweiten Lockdown verhindern. Diesen hatte es bereits zwei­mal gegeben – im vergangenen Frühjahr und Herbst. Derzeit gilt eine abendliche Ausgangssperre ab 18 Uhr. Geschäfte und Schulen sind weitgehend geöffnet.

Die Coronalage in Frankreich ist weiterhin angespannt. In dem Land mit 67 Millionen Einwohnern infi­zier­­ten sich insgesamt 3,6 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus.

Rund 85.000 von ihnen starben. Eine Impfung haben bereits 2,6 Millionen Menschen erhalten. Attal sagte, dass mittlerweile alle Pflegekräfte Zugang zu Impfstoff hätten, ebenso Menschen über 50. © dpa/aerzteblatt.de

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