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Ärzteschaft

Sächsische Lan­des­ärz­te­kam­mer mahnt Paradigmenwechsel in der Krise an

Freitag, 26. Februar 2021

/picture alliance, Rupert Oberhäuser

Chemnitz/Dresden/Leipzig – Die Sächsische Lan­des­ärz­te­kam­mer (SLÄK) macht sich gemeinsam mit dem Lan­des­verband der Freien Berufe, den sächsischen Handwerkskammern, der Vereinigung der Sächsi­schen Wirts­chaft sowie dem Unternehmerverband Sachsen für einen Paradigmenwechsel in der Coronakrise stark.

Man müsse von der Kultur der Verbote und Einschränkungen zu einer Kultur des Er­mög­lichens und der Eigenverantwortung der Menschen kommen, heißt es in einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie an die Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien, Ralph Brinkhaus (Unionsfraktion) und Rolf Mützenich (SPD).

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Die Bundesrepublik brauche eine klare Strategie für ein Leben mit dem Coronavirus. Notwendig seien „Entscheidungen mit Blick auf die Zukunft und nicht nur mit Blick auf Inzidenzwerte“. Der ständige Wechsel zwischen Lockdown und Lockerungen verhindere die Berechenbarkeit des wirtschaftlichen Agierens, warnten die Kammern und Verbände in ihrem gemeinsamen Brief.

Sie forderten deshalb Entscheidungen nicht nur auf Basis der aktuellen Infektionswerte zu treffen, son­dern diese mit den Belastungen des Gesundheitssystems anhand objektiver Kriterien, wie etwa der Aus­lastung der Intensivbetten, zu knüpfen.

Oberstes Ziel der Politik müsse die Sicherung eines weitestgehend normalen Lebens und nicht die Ver­festigung des Lockdowns sein. „Die sächsische Wirtschaft erwartet eine Strategie zur Rückkehr in die gesell­schaftliche und wirtschaftliche Normalität – nicht im Sinne eines Privilegs, sondern zur Wahrung der im Grundgesetz verbrieften Rechte“, so die Unterzeichner. © hil/sb/aerzteblatt.de

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