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Medizin

Studie: Masken stören Kleinkinder nicht bei der Atmung

Mittwoch, 3. März 2021

/maxbelchenko, stock.adobe.com

Rom – Das Tragen einer chirurgischen Maske hat in einer experimentellen Studie die Lungenfunktion von gesunden Kindern nicht beeinträchtigt. Auch eine Erschwerung der Atmung war laut den in JAMA Network Open (2021; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2021.0414) veröffentlichten Ergebnissen nicht erkennbar.

Ob Kinder Masken tragen sollten und wenn ja, ab welchem Alter, ist derzeit nicht geklärt. Die US-Centers for Disease Control and Prevention (CDC) und die American Academy of Physicians (AAP) empfehlen sie erst ab einem Alter von 3 Jahren. Bei kleineren Kindern sei eine Erstickung nicht ausgeschlossen, warnen die US-Pädiater. Ein Team um Silvia Bloise von der Sapienza Universität in Rom hat die Auswirkungen einer chirurgischen Maske auf die Lungenfunktion jetzt experimentell an Kindern im Alter von 4 Monaten bis 12 Jahren untersucht.

Ein Pädiater betätigte, dass die Kinder frei von Herz- oder Lungenerkrankungen oder neuromuskulären Erkrankungen waren. Die Kinder erhielten 2 Tage vor den Tests eine handelsübliche chirurgische Gesichts­maske, die auf ihre Kopfgröße angepasst war. Sie wurden gebeten, die Maske schon einmal auszuprobieren, bei den kleineren Kindern unter der spielerischen Anleitung der Eltern.

Am 3. Tag wurden dann die Auswirkungen der Gesichtsmasken auf die Atemfunktion untersucht, während die Kinder die Maske über 60 Minuten in Ruhe trugen. Die älteren Kinder (Alter ab 24 Monate) sollten die Maske anschließend noch bei einem 12-minütigen Gehen auf dem Korridor tragen.

Gemessen wurde das endtidale Kohlenstoffdioxid (etCO2) als ein Maß des Totraumvolumens, die Sauer­stoffsättigung (SaO2), der Perfusionsindex als Maß für die Durchblutung, sowie Puls und Atemfrequenz als Maß für eine angestrengte Atmung.

In keinem der Tests ist es laut Bloise zu Auffälligkeiten gekommen. Beim Tragen der Masken in Ruhe haben sich die Parameter nicht geändert. Beim Gehen kam es zu dem erwarteten Anstieg von Puls und Atem­frequenz. Aus Sicht der Kinderärztin gibt es deshalb keine Bedenken gegen das Tragen von Masken, so lange die Kinder gesund (und bei kleinen Kindern) unter Aufsicht sind.

Bei den jüngsten Kindern zeigte sich allerdings, dass nicht alle bereit waren, die Maske auch zu tragen, 2 der Kinder unter 24 Monaten verweigerten sich den Experimenten. © rme/aerzteblatt.de

Kommentare

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Avatar #836932
Sassandra
am Samstag, 3. April 2021, 11:31

Fragwürdige Studie contra Menschenverstand

So ein Bericht macht mich wütend! 30 Minuten können kein Testergebnis liefern; und Kleinkindern schon den Mund zu verstopfen finde ich mehr als fragwürdig. Die Atemwege von Kindern befinden sich in der Entwicklung! Solch ein Artikel in einem "Fachblatt" entrüstet mich!
https://www.greenmedinfo.com/blog/mask-harms-kids-68-parents-report-alarming-problems-first-its-kind-study-preprint1?fbclid=IwAR0DtlNll9kEeIymQ2c-QQdfqcSkOUfGMijZnRka2ZPd8fgsr04S5mVLJVM

https://www.wochenblick.at/gefaehrlicher-maskenwahn-millionenfache-koerperverletzung-und-muellberge/

https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/die-maske-devil-in-disguise-heimlicher-pandemie-treiber-a3477719.html?telegram=1&fbclid=IwAR19vshhBjt5AIrRW-xbHh6hL0Wu-alHDfTc-iAE_MrwBqbRRZarIi7f8nI
Avatar #877489
JustSayin
am Montag, 22. März 2021, 12:52

Eigenverantwortung

Was ich wirklich sehr bedenklich und erschreckend finde ist, wie Eltern ihre Verantwortung der Kinder gegenüber einfach einer Institution gegenüber abgeben...Was ist mit den Urinstinkten passiert? Ich streite nicht ab, dass es dieses Virus gibt...aber diese ganzen Maßnahmen sind absolut nicht gerechtfertigt. Jetzt gehen sie auch noch an unsere Kinder ran...und selbst jetzt hinterfragen noch viel zu wenige...
Avatar #860653
laborpandemie
am Samstag, 6. März 2021, 14:59

30-minütiges Tragen - als "Studie" völlig unbrauchbar

Wann werden die Menschen, die solche Studien lesen und dies als "Argument" für ihre Ideologie eigentlich vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer???
Das "30-minütige Tragen" war bereits 2005 bei einer TUM - Promotion Thema.
Setzen 6!!!
Einem Kind 6 Stunden diese krankmachenden Petrischalen vor die Atemwegsorgane zu schnallen - das wäre die zielführende Fragestellung. Aber hier würden sich die Studienmacher wohl wegen Kindeswohlgefährdung strafbar machen...
Avatar #874279
HuberU
am Donnerstag, 4. März 2021, 13:33

Kinderrecht vor Menschenrecht

Man sollte die Freiheit der Kinder vor dem Schutz der Eltern stellen
Avatar #639220
germinabunt
am Donnerstag, 4. März 2021, 07:55

Dämpfung

Wie schön. Das dämpft auch gleich deren Geplär. (Ironie-Ende)
Avatar #759489
MITDENKER
am Donnerstag, 4. März 2021, 07:37

DocAge irrt...

...denn keine Impfung wirkt zu 100%. Die angeblichen ca. 90% Effizienz sind zudem verschleiernde und schönredende relative Zahlen, die NNTV liegt bei ca. 250 Personen. Mehr dazu ist in der "Unstatistik des Monats zu finden": 02.12.2020 Der Impfstoff ist „zu 90 Prozent wirksam“ (RWI Essen, Gigerenzer).
Herdenschutz gibt es auch ohne massive Durchimpfung, also können wir jetzt schon den Kleinen die übertrieben distanzschaffenden und unpädagogischen Masken ersparen.
Avatar #710751
DocAge
am Mittwoch, 3. März 2021, 22:52

Vorsicht kühne Hypothese

Aber wenn wir Erwachsene uns doch alle folgsam impfen lassen, dann können wir doch sicher den Kleinen die Masken aufgrund des Herdenschutzes ersparen, oder? Noch ein weiterer Grund zur Impfung zu greifen
Avatar #759489
MITDENKER
am Mittwoch, 3. März 2021, 22:28

Unterschiedlich Meinungen und Studien - wie so oft

Das dürfte auch einschlägig sein:
https://www.rnd.de/politik/maskenpflicht-in-schulen-kinderarzte-kritisieren-masken-im-unterricht-IAZO3CNQRQGEA2K3SXRRTTLNKU.html

Und auch das ist nicht ohne - und es stellt sich die Frage wie das zu den o.g. Ergebnissen passt:

"Ergebnisse

Bis zum 26.10.2020 hatten 20.353 Personen an der Umfrage teilgenommen. Allein die Gruppe der Eltern gab Daten zu 25.930 Kindern ein. Die angegebene durchschnittliche Tragedauer der Maske lag bei 270 min am Tag. Die Eingebenden berichten zu 68 %, dass Kinder über Beeinträchtigungen durch das Maskentragen klagen. Zu den Nebenwirkungen zählten Gereiztheit (60 %), Kopfschmerzen (53 %), Konzentrationsschwierigkeiten (50 %), weniger Fröhlichkeit (49 %), Schul‑/Kindergartenunlust (44 %), Unwohlsein (42 %), Beeinträchtigungen beim Lernen (38 %) und Benommenheit/Müdigkeit (37 %)."
https://link.springer.com/article/10.1007/s00112-021-01133-9
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