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Ausland

Paraguays Gesundheitswesen steht vor dem Kollaps

Donnerstag, 4. März 2021

/picture alliance, ASSOCIATED PRESS, Jorge Saenz

Asunción – Rund ein Jahr nach Beginn der Coronapandemie in Südamerika gerät das Gesundheitswesen in Paraguay an seine Grenzen. In den öffentlichen Krankenhäusern des Landes seien mittlerweile alle Betten auf den Intensivstationen mit COVID-19-Patienten belegt, berichtete die Zeitung ABC Color ges­tern.

„Die Hospitäler brechen zusam­men, die Notaufnahmen brechen zusammen, die Medikamentenversor­gung bricht zusammen. Alles kolla­biert“, sagte die Vorsitzende des Ärzteverbandes, Gloria Meza. Sie for­derte einen harten Lockdown von zwei Wochen, um die Lage wieder unter Kontrolle zu bekommen.

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Wegen des Mangels an Material und Medikamenten kündigten verschiedene Gewerkschaften von Kran­ken­schwestern und Pflegern für die kommenden Tage Proteste an. Die Regierung sagte daraufhin ges­tern zu, im großen Stil Medikamente für COVID-19-Patienten zu kaufen.

Bislang haben sich in dem südamerikanischen Land nachweislich gut 160.000 Menschen mit dem Coro­na­virus infiziert. Mehr als 3.200 Patienten sind nach Angaben des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums im Zu­sammenhang mit der Krankheit COVID-19 gestorben.

Paraguay ist etwa so groß wie Deutschland und die Schweiz zusammen, hat aber nur gut sieben Millio­nen Einwohner. Gerade im ländlichen Raum ist die Gesundheitsversorgung oft schlecht ausgebaut. © dpa/aerzteblatt.de

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