NewsÄrzteschaftPraxisumsätze im ersten Halbjahr 2019 leicht gestiegen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Praxisumsätze im ersten Halbjahr 2019 leicht gestiegen

Donnerstag, 4. März 2021

/stockWERK, stock.adobe.com

Berlin – Die Honorarumsätze der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten sind in der ersten Jah­reshälfte 2019 im Bundesdurchschnitt leicht gestiegen. Darauf hat heute die Kassenärztliche Bundes­vereini­gung (KBV) hingewiesen.

Den Daten zufolge betrug das Plus im ersten Quartal 2019 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Im zweiten Quartal lag es bei 0,7 Prozent je Arzt und Psychotherapeut, wie die aktuellen Honorarberich­te der KBV zeigen.

Anzeige

Die Gesamtvergütung erhöhte sich laut KBV im ersten Quartal 2019 um 352 Millionen Euro (+3,5 Pro­zent) gegenüber dem Vorjahreszeitraum, im zweiten Quartal um 238,2 Millionen Euro (+2,9 Prozent). Das größte Plus wurde jeweils bei den extrabudgetären Leistungen erzielt: Der Vergütungsanteil stieg um 6,1 Prozent beziehungsweise 4,4 Prozent.

Wie die KBV weiter betonte, konnten Ärzte und Psychotherapeuten im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus beim Honorarumsatz je Behandlungsfall verbuchen. Im ersten Quartal lag dies demnach bei durchschnittlich 3,4 Prozent, im zweiten Quartal bei durchschnittlich 2,3 Prozent.

Der durchschnittliche Honorarumsatz im hausärztlichen Versorgungsbereich stieg in den ersten drei Monaten des Berichtsjahrs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozent. Der Honorarumsatz je Behandlungsfall erhöhte sich um 4,1 Prozent. Der Bericht für das zweite Quartal weist beim Honorar­umsatz je Arzt ein Plus von 1,2 Prozent aus, beim Honorarumsatz je Behandlungsfall von 0,8 Prozent.

Im fachärztlichen Versorgungsbereich ist der Honorarumsatz je Arzt im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,2 Prozent und der Honorarumsatz je Behandlungsfall um 2,8 Prozent ge­wach­sen. Im zweiten Quartal lag die Steigerung bei 0,4 Prozent beziehungsweise 3,3 Prozent.

Die größten Honorarzuwächse im fachärztlichen Bereich verzeichneten im ersten Quartal Humangene­ti­ker (13,6 Prozent), Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (+12,6 Prozent) sowie Fachärzte für Psychotherapie / Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (+12,1 Prozent).

Ein überdurchschnittliches Plus konnten in den ersten drei Monaten auch Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (+9,1 Prozent), Fachärzte für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie/Onkologie (+5,7 Prozent) und Pathologen (+5,5 Prozent) verbuchen. Ein leichtes Minus beim durchschnittlichen Honorarumsatz je Arzt weist der Bericht dagegen für Strahlentherapeuten (-1,3 Prozent) und Rheumatologen (-1,3 Prozent) aus.

Psychotherapeuten und Humangenetiker liegen auch im zweiten Quartal bei den Honorarzuwächsen vorne: Der Honorarumsatz je Arzt beziehungsweise Psychotherapeut stieg bei den ärztlichen Psychothe­rapeuten um 10,2 Prozent, bei den Psychologischen Psychotherapeuten um 8,1 Prozent. Die Humange­netike erzielten ebenfalls ein Plus von 8,1 Prozent.

Anders als im ersten Quartal mussten die Augenärzte (-4,9 Prozent), Endokrinologen (-4,1 Prozent) und Orthopäden (-1,8 Prozent) Rückgänge des Honorarumsatzes hinnehmen. © EB/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS
LNS LNS
Anzeige

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER