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Ausland

Von der Leyen rechnet ab April mit rund 100 Millionen Impfdosen pro Monat in EU

Montag, 8. März 2021

/myboys.me, stock.adobe.com

Brüssel – EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erwartet deutlich mehr Impfstoff ab nächstem Monat. „Ab April könnten sich die Mengen nach den Plänen der Hersteller nochmal verdoppeln, auch weil weitere Impfstoffe vor der Zulassung stehen“, sagte sie der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten vom Montag). Sie rechne EU-weit „im zweiten Quartal im Schnitt mit rund 100 Millionen Dosen pro Monat, insgesamt 300 Millionen bis Ende Juni“. Den Zeitungen zufolge würde das für Deutschland etwa 20 Millionen Dosen im Monat bedeuten, wofür deutlich höhere Impfkapazitäten nötig wären.

Seit Beginn der Impfungen Ende Dezember wurden in Deutschland nach Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Montag rund 7,6 Millionen Impfstoffdosen verabreicht. Von fast 5 Millionen geimpften Menschen hat knapp die Hälfte auch die Zweitimpfung erhalten.

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In der EU sind bisher die Impfstoffe der drei Hersteller Pfizer/Biontech, Moderna und Astrazeneca zugelassen. Am 11. März wird die EMA voraussichtlich auch die Zulassung des Impfstoffes des US-Herstellers Johnson&Johnson empfehlen. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Mittwoch, 10. März 2021, 16:13

Wie passt das zusammen?

Angela Merkel (CDU) und Olaf Scholz (SPD) konfabulieren in bester Wahlkampfmanier grokotzig von bis zu 10 Millionen SARS-CoV-2/COVID-19 Impfungen pro Woche. Bei ca. 28 Wochen bis zur Bundestagswahl würden bis dahin 10 Millionen Impfungen/Woche nach Adam Riese 280 Millionen Impfungen bedeuten. Deutschland hat aber nur 83 Millionen Einwohner, so dass nur 166 Millionen Erst- und Zweitimpfungen nötig sind. Also reines Wahlkampfgetöse?

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit bekannter Impfstoff-Rechnen-Schwäche rechne dagegen EU-weit „im zweiten Quartal im Schnitt mit rund 100 Millionen Dosen pro Monat, insgesamt 300 Millionen bis Ende Juni“. Bei 550 Millionen EU-Bewohnern würde das für Deutschland weniger als 10 Millionen Dosen im Monat und keineswegs 10 Millionen pro Woche bedeuten.

Aus ärztlicher Sicht frage ich mich, was treibt eigentlich Merkel/Scholz/Spahn & Co. dazu, die Bevölkerung in Deutschland regelmäßig für dumm verkaufen zu wollen? Was motiviert sie, eine völlig untaugliche Corona-Warn-App zu entwickeln, ein Schnelltest-Chaos anzurichten und Vertrags-Arztpraxen systematisch beim Impfen auszuschalten? Was bringt Sie und einschlägig bekannte Abgeordnete dazu, in jeder Talkshow-Runde und in jedes hingehaltene Mikrofon Medizinbildungs- und Versorgungs-fernen Unsinn abzusondern, der nach spätestens 24 Stunden revidiert werden muss?

Kein Wunder, dass Zustimmung zu Positionen und Politik der Bundesregierung rapide schwinden bzw. Kritiker jeglicher parteipolitischer Couleur immer lauter werden.

Bereicherung und Geschacher um SARS-CoV-2/COVID-19 Schutzmasken und vermutlich auch noch um Impfstoffe, Schutzausrüstungen oder Logistik sind m.E. einfach nur ekelhaft, abstoßend und korrupt bis in die Knochen.

Mf+kG, Ihr Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
Avatar #710751
DocAge
am Dienstag, 9. März 2021, 20:22

Impfstoffwahl

Eigtl. sollte es an der Zeit sein und selbstverständlich sein, dass man sich den Impfstoff aussuchen kann. Es kann ja nicht Verschulden der Bürger sein, dass sich die Politik beim Einkauf verschätzt hat und man daher nehmen muss was da ist.
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