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Ärzteschaft

Aktualisierte Patienteninformation zum Rückenschmerz in sechs Sprachen

Freitag, 19. März 2021

/BigBlueStudio, stock.adobe.com

Berlin – Das Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) die Gesundheitsinformationen zu „Kreuzschmerzen“ in verschiedenen Sprachen aktualisiert.

Die überarbeitete deutschsprachige Version gibt es bereits seit 2018. Jetzt stehen die aktualisierten Informationen für Menschen, die wenig oder kein deutsch sprechen, auch in Arabisch, Englisch, Fran­zösisch, Russisch, Spanisch und Türkisch zur Verfügung.

Die Flyer „Plötzlich Kreuzschmerzen – was kann ich tun?“ und „Aktiv gegen dauerhafte Kreuzschmerzen“ informieren verlässlich über akute und chronische Kreuzschmerzen. Grundlage dieser Infoblätter ist die Nationale Versorgungsleitlinie „Nicht-spezifischer Kreuzschmerz“ sowie die zugehörige Patienten­leit­li­nie.

Je nachdem, wie lange die Betroffenen unter Rückenschmerzen leiden, empfehlen die Kurzinformationen unterschiedliche Herangehensweisen. Wer seit kurzem Rückenschmerzen hat, für die es keinen eindeu­tigen Grund gibt, sollte sich vor allem bewegen. Andere Methoden, zum Beispiel Medikamente, kommen laut ÄZQ nur unterstützend in Frage. Demnach empfehlen Fachleute Spritzen in den Rücken ausdrück­lich nicht.

Der Flyer „Aktiv gegen dauerhafte Kreuzschmerzen“ richtet sich an Menschen mit Kreuzschmerzen, die schon mehr als 12 Wochen andauern oder bei denen das Risiko dafür besteht. Wichtig ist auch hier: Be­wegung im Alltag statt Bettruhe. Medikamente können die Behandlung unterstützen. Bei anhaltenden Schmerzen können die Betroffenen auch an einem multimodalen Behandlungsprogramm teilnehmen.

Im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK) hat das ÄZQ Informationsblätter zu bereit 90 Themen erstellt. Sie beruhen auf dem besten derzeit verfügbaren Wissen. Alle fremdsprachigen Patienteninformationen sind kostenlos verfügbar.

Das Besondere: Ehrenamtliche Muttersprachler mit medizinischen Kenntnissen überprüfen die fremd­sprachigen Texte. Das ÄZQ stellt sie dann als PDF-Dokumente zum Download und Ausdrucken bereit. © hil/sb/aerzteblatt.de

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