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Ärzteschaft

Brandenburg plant mehr Impfungen in Arztpraxen als in Impfzentren

Montag, 29. März 2021

/picture alliance, Jens Büttner

Potsdam – In Brandenburger Arztpraxen sind in der kommenden Woche mehr Coronaimpfungen als in den Impfzentren geplant. Jeweils rund 30.000 Impfstoffdosen von Biontech und Pfizer sollen in der nächsten und übernächsten Woche vom Bund an die Hausarztpraxen verteilt werden, wie die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg heute in Potsdam mitteilte.

Das wären 20 Impfdosen pro Praxis bei rund 1.500 Praxen. Weitere 28.000 Dosen von Astrazeneca sollen in den beiden Wochen an die 139 Arztpraxen im Land gehen, die beim Modellprojekt „Impfen in den Arzt­praxen“ mitmachen.

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Der Chef der Brandenburger Kassenärzte, Peter Noack, sieht darin einen kräftigen Schub für die Impfungen. „In den Vertragsarztpraxen werden in der nächsten Woche mehr Menschen geimpft als in den Impfzentren – und das flächendeckend, wohnortnah und gemäß der geltenden Priorisierung“, teilte Noack mit.

Damit das gelinge, müssten die Impfstofflieferungen zuverlässig und pünktlich kommen und die Kampagne müsse von den Hausärzten auf alle Vertragsarztpraxen ausgeweitet werden, die regelmäßig impfen. Das seien landesweit 2.200 Praxen. © dpa/aerzteblatt.de

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