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Politik

G7-Wissenschafts­akademien rufen Regierungen zum Handeln auf

Mittwoch, 31. März 2021

/j-mel, stock.adobe.com

Berlin – Die Wissenschaftsakademien der Gruppe der sieben großen Industriestaaten (G7) fordern ihre Länder zu mehr Engagement und Zusammenarbeit bei den Themen Klimawandel, Artenvielfalt und Ge­sundheitsdaten auf.

In gleich drei gemeinsamen Stellungnahmen, die alle heute veröffentlicht wurden, rufen die Akademien die Staaten mit Blick auf den G7-Gipfel im Juni im britischen Cornwall zum Handeln auf. Für Deutschland ist die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina beteiligt.

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„Die Akademien sind der Ansicht, dass die G7-Länder den durch den Klimawandel verursachten Risiken zuvorkommen, die erforderlichen Veränderungen angehen und die Maßnahmen für ein spätestens 2050 zu erreichendes Netto-Null-Emissionsziel gründlich vorbereiten, planen und vorantreiben müssen“, heißt es in einem der drei Papiere.

Gefordert werden Investitionen in Forschung und Entwicklung, „um die bisher ungelösten Probleme an­zu­­gehen“. Den Staaten wird außerdem empfohlen, Wissenschaftler aus allen Bereichen zusammen­zu­brin­gen, um Technologien zum Erreichen einer Klimaneutralität voranzubringen.

In einer weiteren Stellungnahme warnen die Akademien, dass die Artenvielfalt auf der Erde „in ernster Gefahr“ sei. „Angesichts der Dringlichkeit und Bedeutung eines gemeinsamen, multilateralen Handelns gegen den Verlust der Biodiversität sollten die G7-Länder sich gemeinsam dafür einsetzen, den Verlust der Artenvielfalt bis 2030 zu stoppen und umzukehren.“

Die Wissenschaftler riefen die Länder in einem dritten gemeinsamen Papier außerdem dazu auf, stärker beim Thema Gesundheitsdaten zusammenzuarbeiten, um für „zukünftige Gesundheitskrisen gewappnet zu sein“. Zur G7 gehören Großbritannien, Deutschland, die USA, Japan, Kanada, Frankreich und Italien. © dpa/aerzteblatt.de

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