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Ausland

Kroatien erlaubt Ausländern Einreise mit Impfnachweis

Donnerstag, 1. April 2021

/picture alliance, Patrik Macek

Zagreb – Kroatien erlaubt Ausländern von heute an mit dem Nachweis einer Coronaimpfung wieder die Einreise. Dies gab Innenminister Davor Bozinovic gestern in Zagreb bekannt.

Zudem darf die Grenze überqueren, wer über einen negativen PCR-Test oder einen negativen Antigentest verfügt beziehungsweise den Nachweis erbringt, im zurückliegenden halben Jahr eine COVID-19-Erkran­kung überstanden zu haben. Bisher musste man einen aktuellen negativen PCR-Test vorweisen oder zehn Tage in Quarantäne.

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Für den Impfnachweis akzeptiere das EU-Land Kroatien auch Immunisierungen mit russischen und chi­ne­sischen Impfstoffen, fügte Bozinovic hinzu. Solche Impfstoffe werden im Nachbarland Serbien viel verwen­det, sind aber in der EU nicht zugelassen. Kroatien sei bereit, sich an künftige EU-weite Reise­regelungen anzupassen, sagte der Minister. Solche gebe es derzeit aber nicht.

Kroatiens Wirtschaft hängt in hohem Maße vom Fremdenverkehr ab, der etwa 20 Prozent des Bruttoin­landsprodukts ausmacht. Infolge der Pandemie hat der Wirtschaftszweig beträchtlich gelitten. Die Hoff­nungen ruhen nun darauf, dass sich die Lage bis zum Sommer entrspannt. Für die Osterferien rechnet man in Zagreb noch mit keinem nennenswerten ausländischen Urlauberaufkommen.

Die Bundesregierung stuft Kroatien unterdessen inklusive der Urlaubsregion Istrien ab Samstag als Risikogebiet ein. Das gab das Robert-Koch-Institut (RKI) heute online bekannt. Damit müssen alle, die aus Kroatien kommend nach Deutschland einreisen, wieder für zehn Tage in Quarantäne, von der sie sich nach fünf Tagen mit einem zweiten negativen Coronatest befreien können. Der erste Test muss spätes­tens 48 Stunden nach Einreise erfolgen.

Die bei deutschen Urlaubern beliebte Halbinsel Istrien war am 7. März vorübergehend von der Risikoliste des RKI gestrichen worden. Als Risikogebiete werden Länder und Regionen mit mehr als 50 Neuinfektio­nen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) eingestuft. Es ist die niedrigste von drei Risikokategorien des RKI. Neu in dieser Kategorie ist ab Samstag auch die spanische Region Rioja. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #760232
penangexpag
am Donnerstag, 1. April 2021, 20:20

Natürlich geht es ums Geld

Natürlich geht es Kroatien ums Geld und teilweise kann man es auch verstehen, denn Kroatien ist im Jugoslawien- Krieg fast ruiniert worden.
Aber warum in die Ferne schweifen ? In Tübingen hat ebenso aus monetären Gründen das Geld über die Vernunft gesiegt- und das bei einem Akademiker als Oberbürgermeister. Aber vielleicht gerade deshalb, Der ist nämlich Mathematiker.
Avatar #710751
DocAge
am Donnerstag, 1. April 2021, 19:28

Überträgerstatus

...hat sich in Kroatien ja scheinbar noch nicht rumgesprochen, dass v.a. geimpfte Personen asymptomatische Überträger sein können. Scheinbar eine rein monetäre Entscheidung mit Impfstatus als Lippenbekenntnis...andere Länder werden leider diesem wissenschaftlich nicht belegten Ansatz folgen..
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