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Ausland

Hungerstreik: Nawalny will medizinische Behandlung in Straflager erreichen

Donnerstag, 1. April 2021

Außenaufnahme der Gefangenenkolonie IK-2, die sich unter den russischen Strafvollzugsanstalten durch ein besonders strenges Regime auszeichnet. Rund anderthalb Monate nach einem international heftig kritisierten Gerichtsurteil ist der Kremlkritiker Nawalny in das russische Straflager gebracht worden. /picture alliance, AP, Kirill Zarubin

Moskau – Der inhaftierte Kremlkritiker Alexej Nawalny ist in einen Hungerstreik getreten. Er wolle da­durch erreichen, dass ihn ein Arzt besuchen dürfe, um ihn wegen seiner starken Rücken- und Bein­schmerzen zu behandeln, schrieb Nawalny gestern im Onlinedienst Instagram.

In dem Straflager werde er „mit Schlafentzug gequält“, fügte der Kremlkritiker hinzu. Nawalnys Mitarbei­ter hatten sich zuletzt besorgt über dessen Gesundheitszustand gezeigt. Der 44-Jährige leidet nach eige­nen Angaben unter einem eingeklemmten Nerv im Rücken.

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Wegen unzu­reichender ärzt­licher Behandlung drohe ihm deshalb der Verlust seines rechten Beins, er­klärte er. Auch im linken Bein habe nun allmählich kein Gefühl mehr, schrieb Nawalny gestern auf Insta­gram.

Der größte Widersacher des russischen Präsidenten Wladimir Putin war im Februar in einem interna­tio­nal kritisierten Verfahren wegen angeblicher Verstöße gegen seine Bewährungsauflagen zu mehr als zweiein­halb Jahren Haft in einem Straflager verurteilt worden. © afp/aerzteblatt.de

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