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Ärzteschaft

Zunehmendes Durchschnittsalter erhöht Bedarf an medizinischer Versorgung

Donnerstag, 1. April 2021

/wernerimages, stockadobecom

Stuttgart – Auf die Herausforderungen, die durch die steigende Zahl älterer Menschen und Hochbetagter auf das Gesundheitswesen zukommen, weist die Lan­des­ärz­te­kam­mer Baden-Württemberg hin.

„In Zukunft könnte die teils aufwendigere medizinische Versorgung der Älteren und Hochbetagten immer mehr zur ärztlichen Alltäglichkeit werden“, sagte der Präsident der Kammer, Wolfgang Miller, im Vorfeld des Tages der älteren Generation am 7. April. Die künftige Landesregierung müsse diese Entwicklung im Blick haben und die Weichen entsprechend stellen.

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Laut dem Statistischen Landesamt lebten in Baden-Württemberg Ende 2019 mehr als 306.000 Men­schen, die 85 Jahre oder älter waren – bis 2050 könnte sich ihre Zahl laut der Ärztekammer verdoppeln.

„Wir möchten gerade auch für unsere betagteren Patienten da sein. Dafür brauchen wir Freiräume für Ärzte, um Älteren auch weiterreichend als Ansprechpartner und Lotsen im Gesundheitssystem zur Verfü­gung stehen zu können“, so Miller.

Entscheidend seien unter anderem angemessene Personalkapazitäten, eine leistungsgerechte Entloh­nung, Entlastung von zu viel Bürokratie und eine engere Zusammenarbeit zwischen ärztlicher Versor­gung und Pflege. Außerdem sei eine verlässliche hausärztliche Versorgung auch in ländlichen Regionen wichtig, damit Patienten trotz eingeschränkter Mobilität schnell Hilfe erhielten.

„Auch wenn das Thema Gesundheit in Coronazeiten in aller Munde ist, duldet die langfristige Sicher­stell­ung einer leistungsfähigen Patientenversorgung keinen Aufschub – dem müssen wir uns vordring­lich stellen“, betonte der Kammerchef.

Die Politik und alle Akteure im Gesundheitswesen müssten die sich verändernde Patientenstruktur im Auge behalten und Versorgungsdefiziten bestmöglich vorbeugen, so Miller. Ein Schritt in die richtige Richtung sei in diesem Zusammenhang, dass die Landesregierung die Zahl der Medizinstudienplätze um 150 erhöht habe, betonte er. © hil/aerzteblatt.de

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