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Politik

Höchste Zahl an COVID-19-Patienten auf Intensivstationen seit rund zwei Monaten

Sonntag, 4. April 2021

/sudok1, stockadobecom

Berlin – Erstmals seit Anfang Februar liegen in Deutschland wieder mehr als 4.000 Coronapatienten auf der Intensivstation. So wurden am Ostersonntag 4.051 Menschen intensivmedizinisch behandelt, wie die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in ihrem täglichen Corona-Bericht schreibt (Stand 4.4., 12.15 Uhr). Das sind 133 Patienten mehr als am Vortag. Rund 55 Prozent der Covid-Patienten auf Intensivstation werden invasiv beatmet.

Anfang Januar erreichte die Zahl der Covid-Intensivpatienten einen Höhepunkt mit mehr als 5.500 Fällen. Mit dem Abschwellen der zweiten Welle ging diese Zahl deutlich zurück, Anfang März waren es weniger als 3000 Patienten. Mit der steigenden Zahl an Neuinfektionen in der dritten Welle geht auch die Zahl der Intensivpatienten wieder nach oben. Dies geschieht mit Verzögerung, auch weil zwischen einer Infektion und einer Einlieferung ins Krankenhaus einige Zeit vergeht.

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Mediziner und Wissenschaftler fordern seit Tagen eindringlich einen harten Lockdown, um die Infektionszahlen zu drücken und dadurch auch den Druck von den Kliniken zu nehmen. Wenn sich der derzeitige Trend fortsetze, „sind wir in weniger als vier Wochen an der regulären Kapazitätsgrenze angelangt“, sagte Christian Karagiannidis kürzlich der Rheinischen Post. Er ist wissenschaftlicher Leiter des Divi-Intensivregisters.

Optimistischer äußerte sich der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß. "Eine totale Überlastung unseres Gesundheitssystems oder gar Triage wird es in den kommenden Wochen absehbar nicht geben. Es droht auch kein Ende der Versorgung", sagte er der Bild-Zeitung v60 vom Samstag. „Jeder Schwerkranke - egal ob Covid oder nicht - wird eine angemessene Versorgung in den Kliniken erhalten." Er wies auch darauf hin, dass es selbstverständlich Ziel sein müsse, neue Höchstmarken auf den Intensivstationen und die damit verbundene Belastung der Krankenhausmitarbeiter zu vermeiden. Die Politik müsse dafür keine neuen Maßnahmen erfinden, sondern das konsequent umsetzen, was im Rahmen der sogenannten Notbremse vereinbart wurde, sagte er in Berlin.

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntagmorgen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 127,0. Damit ist Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche etwas niedriger als noch am Freitag (134,0). Allerdings sind die Corona-Zahlen des RKI über die Ostertage kein verlässlicher Gradmesser für das Infektionsgeschehen, unter anderem weil weniger getestet und weniger gemeldet wird. Die vom RKI registrierten Zahlen fallen dadurch also tendenziell niedriger aus. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #626147
medrapid
am Dienstag, 6. April 2021, 18:46

3 einfache Fragen:

a) Wieviel % der regulären Intensivbetten in D werden Stand heute durch die 4051 Covid-19 Pat. belegt ?
b) Welche "Reserven" bestehen, bzw.
c) bestanden vor 1 Jahr ?
Bitte Angaben jew. abs. und relativ.
Danke im Voraus !
Avatar #626147
medrapid
am Dienstag, 6. April 2021, 18:46

3 einfache Fragen:

a) Wieviel % der regulären Intensivbetten in D werden Stand heute durch die 4051 Covid-19 Pat. belegt ?
b) Welche "Reserven" bestehen, bzw.
c) bestanden vor 1 Jahr ?
Bitte Angaben jew. abs. und relativ.
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