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Ausland

Stiftung prangert Mängel bei Gesundheits­versorgung an

Dienstag, 6. April 2021

Krankenschwester bei einer Sensibilisierung der Bevölkerung in Burundi zum Thema Hygiene, HIV und Aids. /picture alliance, Philipp Ziser

Hannover – Die Hälfte der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu einer guten Gesundheitsversorgung. Dabei zeige die Coronapandemie, „wie anfällig unsere hochmobilen Gesellschaften für infektiöse Krank­heiten sind und wie wichtig eine funktionierende und flächendeckende Gesundheitsversorgung für die Prävention und Eindämmung von Pandemien ist“, teilte die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) heute vor dem Weltgesundheitstag am 7. April mit.

Globale Gesundheitskrisen verschärften bestehende gesundheitliche, soziale und geschlechterbasierte Ungleichheiten. So hatten aufgrund der Coronapandemie hatten laut dem Bevölkerungsfonds der Verein­ten Nationen (UNFPA) nahezu zwölf Millionen Frauen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkom­m­en, den Entwicklungsländern, zeitweise keinen Zugang zu Verhütungsmitteln, wie die DSW erklärte.

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Dies führte demnach zu 1,4 Millionen unbeabsichtigten Schwangerschaften. Gerade Mädchen und junge Frauen hätten oft nicht Zugang zu der Versorgung, die sie benötigen, um eine ungewollte Schwanger­schaft zu vermeiden, eine Geburt gesund zu überstehen oder eine Schwangerschaft sicher und legal ab­brechen zu können.

„Zugang zu Sexualaufklärung, Verhütungsmitteln und einer professionellen medizinischen Versorgung während Schwangerschaften und Schwangerschaftsabbrüchen sind wichtige Bausteine universeller Ge­sundheitsversorgung“, betonte DSW-Geschäftsführer Jan Kreutzberg.

„Die Regierungen weltweit sind aufgerufen, allen Menschen Zugang zu Services im Bereich sexueller und reproduktiver Gesundheit zu ermöglichen, damit sie ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung wahr­nehmen können. Überall und zu jeder Zeit.“ © kna/aerzteblatt.de

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