szmtag Kohl-Sohn verklagt Spahns Ministerium wegen Maskengeschäft
NewsPolitikKohl-Sohn verklagt Spahns Ministerium wegen Maskengeschäft
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Kohl-Sohn verklagt Spahns Ministerium wegen Maskengeschäft

Dienstag, 6. April 2021

Walter Kohl/ picture alliance, Paul Zinken

Berlin – Einer der Söhne des verstorbenen Altbundeskanzlers Helmut Kohl (CDU), Walter Kohl, hat we­gen eines Geschäfts mit Coronaschutzmasken Klage gegen die Bundesregierung eingereicht.

Nach einem Bericht der Bild-Zeitung verklagt er Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) vor dem Landgericht Bonn auf annähernd 5,5 Millionen Euro. Die Zeitung stützt sich dabei auf eine Sprecherin des Landgerichts.

Anzeige

Hintergrund sei eine Lieferung von einer Million FFP2-Schutzmasken im Frühjahr vergangenen Jahres. Damals habe sich die Kohl Consult GmbH an einer Ausschreibung des Ministeriums beteiligt und den Auftrag erhalten, eine Million FFP2-Masken zum Stückpreis von 4,50 Euro zu liefern. Die Rechnung habe das Ministerium noch nicht beglichen.

Kohl sagte der Bild-Zeitung: „Ich verstehe nicht, warum Jens Spahn und sein Ministerium bewusst ihre eigenen Verträge brechen. Der Grundsatz, Verträge sind einzuhalten, gilt offenbar für die beiden nicht.“ Ein Sprecher des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums sagte: „Zu den Details laufender Verfahren äußern wir uns nicht.“ © dpa/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS
LNS
Anzeige

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER