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Ausland

Tod und Zerstörung nach Wirbelsturm in Osttimor und Indonesien

Mittwoch, 7. April 2021

Menschen waten durch das Hochwasser nach starken Regenfällen. Mehrere Katastrophen, die durch sintflutartige Regenfälle im Osten Indonesiens und im benachbarten Osttimor verursacht wurden, haben zu Dutzenden von Toten und Vermissten sowie zu Tausenden von Vertriebenen geführt./picture alliance, Kandhi Barnez

Dili – In Osttimor sind mindestens 27 Menschen durch eine Hochwasserkatastrophe in Folge des tropi­schen Wirbelsturms Seroja ums Leben gekommen. Tausende wurden obdachlos. In Indonesien wurden die Insel Flores sowie eine Reihe weiterer, kleinerer Inseln von der Katastrophe getroffen, berichteten indonesische Medien gestern. Dort seien mehr als 130 Menschen ums Leben gekommen.

In Osttimor wurde den Angaben zufolge besonders die Hauptstadt Dili in Mitleidenschaft gezogen; be­troffen seien mehr als 2.000 Haushalte mit rund 10.300 Menschen. Straßen, Brücken, Telefon­verbin­dun­gen, die Stromversorgung sowie Krankenhäuser seien teils schwer beschädigt worden.

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Nach Angaben der Vereinten Nation vom Ostermontag musste in Dili auch eine Quarantänestation für COVID-19-Patienten evakuiert werden. Neben der Gefahr der Übertragung von Krankheiten durch ver­schmutztes Wasser bestehe die Sorge, dass wenige Tage vor Beginn der Impfungen gegen COVID-19 die Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus durch die Hochwasserkatastrophe beeinträchtigt werden könnten.

Das Welternährungsprogramm versorge in Dili in elf Evakuierungszentren mehrere Tausend Menschen mit Trinkwasser, Lebensmitteln, Handdesinfektionsmitteln sowie anderen Hygieneartikeln.

Nachdem das 1,3 Millionen Einwohner zählende Osttimor lange als ein Vorbild der erfolgreichen Be­kämpfung von Corona galt, steigen die Fallzahlen seit Mitte Februar kontinuierlich an und liegen aktuell bei 714 gemeldeten Infektionen, von denen 447 als genesen gelten. Gestern gaben die Behörden den ersten Todesfall durch Corona bekannt. © kna/aerzteblatt.de

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