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Ausland

Polen verlängert Beschränkungen, Krankenhäuser unter Druck

Donnerstag, 8. April 2021

Der polnische Gesundheizsminister Adam Niedzielski. /picture alliance, PAP, Radek Pietruszka

Warschau – Polen verlängert seine Coronabeschränkungen bis zum 18. April. Die Situation in den Kran­kenhäusern sei weiterhin sehr schwierig, sagte Gesundheitsminister Adam Niedzielski gestern in War­schau. Dies gelte vor allem für die Region Schlesien.

Nach Angaben des Ministeriums werden derzeit landesweit rund 34.700 COVID-Patienten in den Kliniken behandelt – so viele wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Mehr als 3.300 von ihnen müssen künst­lich beatmet werden. Schulen und Kindergärten bleiben weiter geschlossen, auch Friseure und Kosme­tik­studios dürfen nicht öffnen.

Polen kämpft derzeit mit der dritten Welle der Coronapandemie. In der vergangenen Woche hatte die Zahl der täglichen Neuinfektionen den Rekordwert von 35.251 erreicht. Gestern meldete das Gesund­heitsminis­terium 14.910 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden, im selben Zeitraum starben 638 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. Niedzielski sagte, dieser Rückgang sei noch kein hinrei­chender Hinweis, um die Restriktionen zu lockern.

Die Bundesregierung hat Polen als Hochinzidenzgebiet eingestuft. In dieser Kategorie finden sich Länder und Regionen wieder, in denen die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche über 200 liegt. Die Einreise aus dem Nachbarland ist nur noch mit einem negativen Coronatest erlaubt. © dpa/aerzteblatt.de

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