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Ausland

EU-Kommission will Coronaimpfstoff für Kinder und Auffrischungen bestellen

Freitag, 9. April 2021

/DarwelShots, stock.adobe.com

Brüssel – Die EU-Kommission will bis zu 1,8 Milliarden Coronaimpfdosen für Auffrischungen und für Kinder bestellen.

Entsprechende Pläne stellte die Brüsseler Behörde heute im zuständigen Ausschuss der Mitglied­staaten vor, wie es aus EU-Kommissionskreisen hießt. Zunächst werde man mit dem Hersteller Biontech/­Pfi­­zer verhandeln. Zuvor hatte die Welt über die Pläne berichtet.

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Konkret soll es um eine Bestellung von 900 Millionen Dosen sowie eine Option auf weitere 900 Millionen gehen, wie es hieß. Damit sollen zum einen die 70 bis 80 Millionen Kinder in der EU geimpft werden.

Bislang ist in der Staatengemeinschaft kein Impfstoff für Kinder und Jugendliche zugelassen. Außerdem soll der Schutz bereits geimpfter Menschen mit diesen Impfstoffen aufgefrischt werden. Die ersten Dosen sollen bereits in diesem Jahr geliefert werden.

Zu den Kriterien der EU-Kommission gehört, dass es sich um Impfstoffe auf Grundlage der mRNA-Tech­nologie handelt, wie es hieß. Mit den Präparaten von Biontech/Pfizer und Moderna sind bislang zwei Impfstoffe dieser Art in der EU zugelassen.

Im Sommer könnte das Mittel von Curevac hinzukommen. Weitere Kriterien sind, dass der Impfstoff in Europa produziert wird und dass das Unternehmen ausreichende Produktionskapazitäten hat. © dpa/aerzteblatt.de

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penangexpag
am Sonntag, 11. April 2021, 17:04

Claus Günther am Sonntag, 11. April 2021, 15:30

Nun lassen Sie mal die Hacke am Stiel ! Ich habe mich lediglich dagegen gewendet, daß aus einer - aus meiner Sicht prophylaktisch begründeten - Vorbestellung von Impfstoffen bereits ein mehr oder weniger menschenverachtendes Experiment abgeleitet wird (zit."....ich bin fassungslos. Jetzt kommen auch demnächst unsere Kinder in den Genuss einer experimentellen Impfung ohne Kenntnis möglicher Langzeit- und Spätfolgen mit möglichen Folgen für die gesamte Gesellschaft". DocAge
am Freitag, 9. April 2021, 20:20). Und mir mißfällt die Doppelzüngigkeit einiger Kommentatoren und vieler BürgerInnen hinsichtlich der Bewertung des Handelns der Entscheidungsträger, jedenfalls im Hinblick auf die Impfstoffbeschafffung. Die real existierenden Handlungsschwächen der Institutionen, gerade in der letzten Zeit, sind bei dieser Verteidigung nicht gemeint. Nur damit es nicht gleich wieder tendenziöse Bezugnahmen gibt.
Na , weil Spaß ja gerade derzeit nicht so ganz falsch ist : JA, es war der Regen - falls mich das exculpiert für meine Kommentarfrequenz.
Avatar #659995
Claus Günther
am Sonntag, 11. April 2021, 15:30

Fragen über Fragen

@ penangexpag, Sie als Schnell-Kommentierer halten sich ja offenbar an die Empfehlung, möglichst zu Hause zu bleiben, oder es regnet bei Ihnen (wie bei mir): 7 Kommentare im Minutentakt am Vormittag zu verschiedenen Themen. Schlecht schlafen kommt offenbar noch dazu, der erste Kommentar heute um 04:39 und dann noch mit bedeutungsschwerem Titel: „Die vergessene Wahrheit“.
Ich bin zwar kein professioneller, sondern allenfalls nur selbsternannter Polemiker, verstehe Ihren Kontext aber nicht ganz:
Bezweifeln Sie, dass in der EU täglich mehrere Tausend Menschen an COVID-19 sterben, obwohl Sie das aus dem WHO-Impfdashboard (https://covid19.who.int/table) schnell selbst zusammenrechnen können?
Glauben Sie, dass unter diesen Tausenden viele Kinder sind?
Halten Sie Kinder für besonders gefährdet für COVID-19?
Ist es wichtig, sich für die nächsten 4, 8 und 12 Wochen verbindlich festzulegen, dass große Mengen an Impfstoff gegen SARS-CoV-2 in der EU zur Verfügung gestellt werden?
Haben Sie aus der dpa-Meldung eine zeitliche Verbindlichkeit entnommen, wann mit den ersten 900 Millionen Dosen zu rechnen ist?
Die Impfung von Kindern ist in einer Strategie wichtig, die SARS-CoV-2 ausrotten will. Das hat nur Aussicht auf Erfolg, wenn die Impfung für alle Altersgruppen global verpflichtend wird.
Ich bezweifle extrem, dass dies gelingen kann, halte es aber auch nicht für notwendig. SARS-CoV-2 kann – nach meiner, gewiss subjektiven Meinung – weiter zirkulieren, wenn es gelingt, dass durch Impfung oder bereits durchgemachte SARS-CoV-2-Infektion schwere und letale Infektionen in hohem Maße kontrolliert werden. Bei HIV und AIDS ist die Weltgemeinschaft genau damit zufrieden.
Avatar #760232
penangexpag
am Sonntag, 11. April 2021, 04:39

Die vergessene Wahrheit

Nur zur Erinnerung:
Anfang 2020 wußte man noch fast nichts über die Impfstoffe, da die Testphasen mit wenigen Probanden vorlagen und die Phasen "zusammengeschoben" worden waren. Die deutsche Regierung und auch die EU waren daher mit Bestellungen sehr zurückhaltend. Dafür sind beide dann rabiat in die Pfanne gehauen worden ("Geld geht vor Leben" und was der Polemiken mehr waren). JETZT weiß man schon eine ganze Menge über diese Impfstoffe, mittlerweile an Millionen Menschen angewendet - allerdings noch nicht an Kindern. JETZT bestellt die EU prophylaktisch vorausschauend, "...auch für Kinder.." (so der Artikel) Impfstoffe - und schon kommen die Berufspolemiker aus den Löchern um nun genau anders herum zu pöbeln.
Der Artikel enthält auch den Hinweis, daß der Impfstoff für Kinder noch nicht zugelassen ist.
Und :
der EUGH hat sich (laut Artikel im DÄ) allgemein zur Vereinbarkeit von Impfpflicht und Demokratie geäußert, nicht aber zur gruppenspezifischen Differenzierung.
Avatar #710751
DocAge
am Samstag, 10. April 2021, 09:03

@Claus Günther

Ich bin mir nicht sicher, ob das Syndrom zutrifft. Die Meldung zu den Corona-Kinderimpfstoffen kam einen Tag nach der Meldung, der Gerichtshof für Menschenrechte hält Zwangsimpfungen bei Kindern für vertretbar. Schon komisch. Mit Paranoia hat das eher nichts zu tun. Eher mit vorsichtiger Heranführung an bereits Beschlossenes? Und ja, ich gebe Ihnen Recht, gerade in diesen Zeiten muss man die Fassung bewahren und nicht immer opportunistisch daherschwimmen.
Avatar #659995
Claus Günther
am Freitag, 9. April 2021, 22:49

Münchhausen-Stellvertretersyndrom

@DocAge, bitte keine Übertreibungen: fassungslos! Wir leben in Zeiten allgemeiner Paranoia, da gilt es, Fassung zu wahren.
Die EU-Kommission flüchtet sich in ein Münchhausen-Stellvertretersyndrom*, um davon abzulenken, dass wegen der völlig unzureichenden derzeitigen Impfstoff-Versorgung in Europa täglich Tausende an COVID-19 sterben müssen.
*ist laut Wikipedia das Erfinden, Übersteigern oder tatsächliche Verursachen von Krankheiten oder deren Symptomen bei Dritten, mehrheitlich Kindern, meist um anschließend eine medizinische Behandlung zu verlangen und/oder um selbst die Rolle eines scheinbar liebe- und aufopferungsvoll Pflegenden zu übernehmen.
Avatar #729895
E.Prengemann
am Freitag, 9. April 2021, 22:17

Kinder sind das Immunsystem der Gesellschaft

Was wollen wir unseren Kindern noch zumuten? Auch für Milliarden Euro Forschungsgeld kann man keine Zeit kaufen. Wir wissen überhaupt nicht, zu welchen Folgeschäden bei den Kindern dieser Impfstoff führen kann und wird. Haben wir nichts aus Schweinegrippe-Zeit gelernt ? Narkolepsie ist nicht heilbar, diese jungen Menschen wurde ihres Lebens beraubt. Das ist ein furchtbares Menschen-Experiment. Ja, bei mir stellen sich auf die Zehennägel auf, wenn ich über das Vorhaben von Pharmakonzerne und Regierungen lese.
Avatar #710751
DocAge
am Freitag, 9. April 2021, 20:20

Unglaublich

Ich bin fassungslos. Jetzt kommen auch demnächst unsere Kinder in den Genuss einer experimentellen Impfung ohne Kenntnis möglicher Langzeit- und Spätfolgen mit möglichen Folgen für die gesamte Gesellschaft. Spätestens hier wären wissenschaftlich fundierte Impfargumente nötig. Wer war nochmal die vulnerable Gruppe? Wie viele Kinder sind schwer erkrankt? Wie viele werden Impfschäden etc. haben? Wie siehts mit der Überträgerschaft aus? Warum nicht bei Kindern eine natürliche Immunität anstreben? Gibts es keinen, dem sich bei der Corona-Kinderimpfung die Zehennägel aufstellen?
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