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Wahl in Berlin: Gesundheitspolitik für viele entscheidendes Thema

Montag, 12. April 2021

/picture alliance, Udo Herrmann

Berlin – Für ihre Entscheidung bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 26. September hat für viele Berliner die Gesundheitspolitik einen hohen Stellenwert. Bei einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) erklärten neun von zehn Befragten (91 Prozent), dass sie dieses Thema für sehr wichtig oder wichtig halten.

Häufiger wird nur noch die Bildungspolitik genannt (95 Prozent). Hinter der Gesundheitspolitik rangieren die Energiepolitik, die 81 Prozent bei der Wahlentscheidung wichtig oder sehr wichtig finden, und die In­nere Sicherheit (79 Prozent).

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„Die Gesundheitspolitik ist in Zeiten von Corona noch weiter in den Fokus der Menschen gerückt“, sagte die Berliner TK-Chefin Susanne Hertzer. Vielen sei bewusster geworden, wie wichtig ein starkes, zu­kunfts­fähiges Gesundheitssystem sei.

Die Umfrage zeigt auch, dass die Berliner grundsätzlich zufrieden mit der Gesundheitsversorgung in der Stadt sind. Jeder zweite Befragte (48 Prozent) gab an, dass er vollkommen oder sehr zufrieden ist, 43 Pro­zent sind zufrieden und neun Prozent weniger zufrieden oder unzufrieden.

Allerdings wünschen sich laut Umfrage viele Menschen mehr digitale Möglichkeiten in dem Bereich. 86 Prozent würden demnach gerne online einen Arzttermin buchen, 83 Prozent fänden eine digitale Beglei­tung bei chronischen Erkrankungen gut, so dass zum Beispiel ihre Gesundheitswerte regelmäßiger über­prüft werden.

Für Hausbesuche von Arzt-Assistenten mit Video-Unterstützung durch den Arzt sprechen sich 71 Prozent aus, fast ebenso viele (70 Prozent) möchten das elektronische Rezept nutzen.

Videosprechstunden, bei denen man über den Bildschirm mit Ärzten sprechen kann, würden knapp zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) in Anspruch nehmen. 61 Prozent sprechen sich für Gesund­heitsapps als Unterstützung bei Krankheiten wie Diabetes oder Migräne aus.

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte vom 11. bis 25. Januar 300 Berliner telefonisch. Die Struktur der Studie spiegelt laut TK einen Querschnitt der volljährigen Bevölkerung in Berlin wieder und ist demnach repräsentativ. © dpa/aerzteblatt.de

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