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Ärzteschaft

Arztpraxen sollen Coronaimpfstoff impfstoffspezifisch bestellen

Donnerstag, 15. April 2021

/picture alliance, Paul Zinken

Berlin – Arztpraxen sollen den COVID-19-Impfstoff ab sofort impfstoffspezifisch bestellen. Darauf weist die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hin. Bereits mit der nächsten Bestellung bis zum 20. April 12 Uhr sollen die Praxen danach auf dem Arzneimittelrezept den Impfstoffnamen und die jeweilige An­zahl der Dosen angeben, die sie benötigen.

Zur Auswahl stehen die Vakzine von Biontech/Pfizer und Astrazeneca, die der Bund bereitstellen wird – allerdings weiterhin in begrenzter Menge: Die Bestellmenge pro Arzt ist für die Woche vom 26. April bis 2. Mai auf 18 bis maximal 30 Dosen COVID-19-Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer und zehn bis maximal 50 Dosen COVID-19-Impfstoff Vaxzevria von Astrazeneca begrenzt.

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Insgesamt stellt der Bund in der Impfwoche vom 26. April bis 2. Mai rund 1,5 Millionen Dosen für die Praxen bereit, davon etwa drei Viertel Biontech/Pfizer und knapp ein Viertel Astrazeneca. Aktuell sind es rund eine Million Dosen pro Woche.

Die KBV rät, beide Impfstoffe zu ordern, damit die Praxen möglichst viele Patienten impfen können. „Wir brauchen jetzt schnell mehr Impfstoff. Nur dann können die Praxen das Impftempo massiv beschleuni­gen“, sagte der KBV-Vorstandsvorsitzende Andreas Gassen.

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hatte Anfang der Woche nach einer Modell­rechnung empfohlen, dass die Impfzentren vorrangig ihre Bestände verimpfen – also jene Dosen, die eigentlich für die Zweitimpfungen zurückgelegt wurden.

Das würde die Überschüsse aus den wöchent­lichen Lieferungen der Hersteller erhöhen, die an die Arztpraxen gehen – die dann mehr Erstimpfungen verabreichen könnten. © hil/aerzteblatt.de

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