NewsVermischtesAttacken auf Autos von Impf­zentrumsmitarbeitern
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Attacken auf Autos von Impf­zentrumsmitarbeitern

Donnerstag, 15. April 2021

Erkrath – Nach Attacken auf Autos von Mitarbeitern des Coronaimpfzentrums in Erkrath bei Düsseldorf hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Die Polizei schließt eine politisch motivierte Aktion von Impfgegnern nicht aus. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagte eine Polizeisprecherin gestern in Mettmann.

Unbekannte hatten Schrauben und Nägel so unter die Reifen mehrerer Autos gelegt, dass diese beim Anfahren zerstochen werden sollten. In einem Fall sei dies auch geschehen. In allen betroffenen drei Autos hätten von außen sichtbar Ausweise von Mitarbeitern des dortigen Impfzentrums gelegen. Der geschädigte Impfzentrumsmitarbeiter hatte bemerkt, dass auch Autos seiner Kollegen betroffen waren und diese rechtzeitig warnen können.

„Die Nägel werden nun auf DNA-Spuren untersucht“, sagte die Polizeisprecherin. Noch sei nicht sicher, dass es sich um eine politische Straftat handele. „Es gab dort auch früher schon einmal Sachbeschädi­gungen an Autos, als es dort noch kein Impfzentrum gab.

Anzeige

Möglicherweise ärgert sich auch nur jemand über die Parkplatzsituation.“ Die Polizei sucht Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben. Die Nägel und Schrauben waren bereits am vergangenen Sonntag unter den Reifen entdeckt worden. Zusätzlich wurde bei einem Wagen ein Scheibenwischer beschädigt.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) und der NRW-Verfassungsschutz hatten mehrfach vor einer Radikalisierung der Szene von Impfgegnern und Coronaleugnern gewarnt. Bislang habe es einen weite­ren Vorfall an einem anderen Impfzentrum in NRW gegeben, hieß es aus dem NRW-Innenministerium.

Dabei habe der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes, der in dem Impf­zentrum eingesetzt ist, gelockerte Radbolzen an seinem Wagen bemerkt. Eine politisch motivierte Tat sei in diesem Fall nach derzeitigem Erkenntnisstand aber auszuschließen. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS
LNS
Anzeige

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER