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Apobank zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2020

Donnerstag, 15. April 2021

/dpa

Düsseldorf – Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) hat das Geschäftsjahr 2020 mit einem Überschuss von 65,3 Millionen Euro abgeschlossen. Im Jahr 2019 hatte der Überschuss 64,1 Millionen Euro betragen.

„Das vergangene Geschäftsjahr war für uns und unsere Kunden mit ganz besonderen Herausforderungen verbunden“, sagte der Vorsitzende des Vorstands, Ulrich Sommer. Neben den Folgen der Coronapandemie habe man auch eine sehr komplexe IT-Migration bewältigt. Vor dem Hintergrund dieser außergewöhn­lichen Umstände habe die Bank operativ ein ordent­liches Ergebnis erzielt.

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Dividendenzahlungen sind laut Apobank ökonomisch gesehen möglich, doch habe die Europäische Zent­ralbank im vergangenen Dezember ihre Forderung an die direkt beaufsichtigen Banken erneuert, Divi­den­denausschüttungen für die Jahre 2019 und 2020 bis zum 30. September 2021 auszusetzen bezie­hungsweise deutlich zu begrenzen.

Vorstand und Aufsichtsrat der Apobank wollen der Vertreter­versammlung daher zunächst vorschlagen, die für das Geschäftsjahr 2019 bereits beschlossene Dividende in Höhe von zwei Prozent auszuzahlen und von dem Jahresüberschuss 2020 rund 49 Millionen Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Dies ent­spräche einer Dividende von vier Prozent.

„Damit soll die Grundlage geschaffen werden, die Mitglieder angemessen am Geschäftserfolg auch des Jahres 2020 beteiligen zu können, wenn dann auch zeitlich verzögert“, hieß es aus der Apobank.

Aufgrund ihres besonderen Geschäftsmodells sieht die Bank aktuell keine wesentlichen Belastungen infolge der Coronapandemie. Die Bank geht daher davon aus, auch 2021 einen stabilen Jahresüberschuss zu erwirtschaften. Das Anlage- und Beratungsgeschäft soll dabei – wie auch in den folgenden Jahren – ein deutlich größeres Gewicht erhalten.

Im vergangenen Jahr war die Apobank unter anderem wegen Zahlreicher Beschwerden nach der Umstell­ung ihrer IT-Systeme in die Kritik geraten. Es hatte erhebliche Kritik von Kunden gegeben. © hil/aerzteblatt.de

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