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Ärzteschaft

Unklare Kommunikation zu Coronaimpfungen belastet Medizinische Fachangestellte

Donnerstag, 15. April 2021

/picture alliance, Zoonar

Bochum – Auf die besondere Stressbelastung, denen Medizinische Fachangestellte (MFA) in der Corona­pandemie und wegen der Impfungen gegen SARS-CoV-2 in den Praxen ausgesetzt sind, hat der Verband medizinischer Fachberufe (VMF) hingewiesen.

„Es war abzusehen, dass die grundsätzlich hohe und seit Beginn der Pandemie zunehmende Stressbe­lastung der MFA mit den Impfungen in den Arztpraxen eine zusätzliche Steigerung erfährt“, sagte die Verbandspräsidentin Hannelore König.

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Daher sei es besonders wichtig, dass Politiker, Institutionen, ärztliche Berufsverbände und Arbeitgeber die Regelungen zur Impfterminvergabe klar und deutlich kommunizierten, betonte sie.

„Viele Praxen sind gegenwärtig noch dabei, die 80- und über 70-Jährigen zu kontaktieren, über den Impfstoff zu informie­ren, die Bestellungen der Impfmengen und des Zubehörs zu koordinieren und die Terminvergabe umzu­setzen“, betonte König.

Diese Organisationsaufgaben würden nicht – wie in den Impfzentren – von Internetplattformen, Tele­fonzentren und beauftragten Institutionen übernommen, sondern von den MFA umgesetzt. Außerdem bereiteten diese die Impfungen und deren Dokumentation vor. Zudem delegierten Ärzte die Impfung auch oftmals an MFA, weil diese dafür qualifiziert seien.

Der Verband fordert daher, „dass die notwendigen zusätzlichen personellen und zeitlichen Ressourcen in Abhängigkeit von der räumlichen Situation für Impfungen geplant, gesichert und entsprechend hono­riert werden“. Anderenfalls bestehe die Gefahr, dass die MFA in den Praxen derart überlastet seien, dass andere Patienten mit einem Notfall die Praxis nicht erreichen könnten, hieß es aus dem VMF. © hil/aerzteblatt.de

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