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Politik

Ge­sund­heits­mi­nis­ter bittet pensionierte Ärzte und Pflegekräfte um Hilfe

Freitag, 16. April 2021

Harry Glawe (CDU), Ge­sund­heits­mi­nis­ter von Mecklenburg-Vorpommern. /picture alliance, Stefan Sauer

Schwerin – In Mecklenburg-Vorpommerns Krankenhäusern wächst der Druck auf Ärzte und Pflegekräfte wegen der stark gestiegenen Coronainfektionszahlen. Ge­sund­heits­mi­nis­ter Harry Glawe (CDU) appellier­te gestern Abend an ehemalige Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger, in den Kliniken bei der Patienten­versorgung mitzuhelfen. „Jeder, der sich dazu bereiterklärt, ist gerne gesehen“, sagte er.

„Wir brauchen qualifiziertes Personal, um die Herausforderungen der nächsten Wochen bewältigen zu können.“ Es helfe bereits, wenn sich ehemalige Medizinfachkräfte für zwei oder drei Wochen oder einen Monat zur Hilfe bereiterklärten. In dieser Zeit könnten sich die Kollegen, die heute im Dienst seien, er­holen, sagte der Minister. Auch müssten andere dringende Operationen abgearbeitet werden.

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Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz lag in Mecklenburg-Vorpommern gestern bei 149. Am Vortag hatte sie mit 158,3 den bisherigen Höchstwert erreicht. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sagte, die Krankenhäuser meldeten eine zunehmende Auslastung.

Es gelte, den drohenden Kollaps des Gesundheitssystems im Land zu verhindern. Deshalb zieht sie die Coronanotbremse: Von Montag an sollen Schulen, Kitas und die meisten Geschäfte im Land schließen. © dpa/aerzteblatt.de

Kommentare

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Avatar #88767
fjmvw
am Samstag, 17. April 2021, 17:44

Falsch verstanden, liebes Ärzteblatt. Der Druck auf die Politik steigt, nicht auf Ärzte oder

Pflegekräfte.

Das Personal kann nicht mehr tun als arbeiten. Wenn der Behandlungsbedarf höher als wird als es die Personalkapazität hergibt, dann liegt ein Versagen vor. Die Personalkapazität wird durch politische Rahmenbedingungen festgelegt. Wenn es beim Personal zu Engpässen kommt, ist das ein Problem der Politik - und nicht von Ärzten oder Pflegekräften.
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