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COVID-19-Impfstoff­bestellung: Nächste Woche nur Biontech für Arztpraxen

Montag, 19. April 2021

/picture alliance, Hans Lucas, Marie Magnin

Berlin – Der Bund wird den Arztpraxen für die Woche vom 26. April bis 2. Mai ausschließlich den Coro­na­impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer bereitstellen – allerdings hiervon mit zwei Millionen Dosen deutlich mehr als erwartet. Das hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) kurzfristig mitgeteilt.

„Die Umstellung betrifft die Bestellung, die bis morgen, 20. April, 12 Uhr erfolgen muss. Durch die hö­here Liefermenge können Vertragsärzte nunmehr vier bis acht Vals und damit 24 bis 48 Impfstoffdosen für die Woche vom 26. April bis 2. Mai ordern“, informiert die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV).

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Ursprünglich sollten in der letzten Aprilwoche rund 1,5 Millionen Impfstoffdosen an die Praxen gehen, davon drei Viertel Biontech und ein Viertel Astrazeneca. Nunmehr erhalten die Arztpraxen ausschließlich Impfstoff von Biontech/Pfizer.

In der vergangenen Woche hatte die KBV informiert, dass Praxen den Impfstoff ab sofort impfstoffspezi­fisch bestellen sollen. Die Ärzte sollen den Impfstoffnamen und die jeweilige Anzahl der Dosen auf dem Arzneimittelrezept (Muster 16) angeben – dies gilt weiterhin. Das heißt, Praxen geben neben der Anzahl der Dosen für die Woche vom 26. April bis 2. Mai den Namen des Impfstoffes an, nämlich bei „Comirnaty“ für das Biontech/Pfizer-Präparat.

„Ärzte, die ihre Bestellung für die Woche vom 26. April bis 2. Mai bereits bei ihrer Apotheke aufgegeben haben und nunmehr ändern wollen, können ein neues Rezept einreichen. Sie schreiben dazu auf das neue Formular ‚Austausch gegen das Rezept vom XX. April 2021‘. Dies sollte in Rücksprache mit dem Apotheker erfolgen“, informiert die KBV.

Für Ärzte, die ihre Bestellung nicht ändern, bleibt die Bestellmenge für den Impfstoff von Biontech/Pfizer bestehen. Die Bestellung des Impfstoffs von Astrazeneca entfällt ersatzlos. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #760232
penangexpag
am Dienstag, 20. April 2021, 16:50

Verwunderung

Die Arztpraxen sollten ja aufgrund der genauen Kenntnis ihrer Patienten eigentlich zur risikogeminderten Anwendung des AstraZeneca-Impfstoffes prädestiniert sein. Daher verwundert diese Entscheidung und es ist zu vermuten, daß nun das Misstrauen in der Bevölkerung, trotz aller gegenteiligen Aussagen von RKI,EMA etc. nicht mehr gebremst werden kann. Natürlich fragt man sich, wieso es nun zu dieser Kehrtwende kam.
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