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Betriebs­krankenkassen setzen sich für mehr Prävention ein

Dienstag, 20. April 2021

/Zerbor, stock.adobe.com

Berlin – Der Dachverband der Betriebskrankenkassen (BKK) setzt sich dafür ein, die Prävention in Deutschland weiterzuentwickeln. In einem neuen Positionspapier mit dem Titel „Vernetzter, Digitaler, Einfacher“ macht der Verband dazu zehn Vorschläge.

„Prävention und Gesund­heits­förder­ung müssen künftig so einfach, und niedrigschwellig wie möglich sowie passgenau zur Lebenssituation der Versicherten gestaltet werden. Dazu gehören digitale Infor­mationen sowie Präventionsangebote“, erklärte Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes.

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Laut dem Positionspapier sollten unter anderem die Beratungs- und Unterstützungsangebote von So­zi­alversicherungsträgern und öffentlichen Stellen besser miteinander verzahnt werden. „Eine verpflich­ten­de gegenseitige Information und das Ziel gemeinsamen Handelns sind in den gesetzlichen Grundlagen aller Akteure zu integrieren“, heißt es in dem Papier.

Wichtig sei außerdem, den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zu erweitern. „Für die gesamtgesell­schaftlichen Aufgaben benötigt der ÖGD ausreichend finanzielle sowie personelle Mittel für ein eigen­initiatives Handeln“, betont der BKK-Dachverband.

Zudem müssten die gesundheitlichen Auswirkungen von neuen Gesetzen stets geprüft werden. Der BKK-Dachverband empfiehlt außerdem, die elektronischen Patientenakte (ePA) stärker zu nutzen.

„Als zentra­ler Ort für gesundheitsbezogene Informationen muss sie neben den Versorgungsdaten auch Präventions­angebote/-hinweise, ärztliche Präventionsempfehlungen sowie Verweise auf Informations- und Unter­stützungsangebote der Selbsthilfe enthalten. Auch Betriebsärzte sollten Einblick in die ePA erhalten können“, heißt es in dem Positionspapier.

Die Betriebskrankenkassen fordern außerdem ein Schulfach „Gesundheit“ und eine bessere steuerliche Förderung für Gesundheitsleistungen in Unternehmen. © hil/aerzteblatt.de

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